Bayerischer Landtagsantrag fordert Unterstützung für Sammelstrukturen bis zur Textil-EPR – bvse sieht zentrale Forderung des Verbandes aufgegriffen.
- Details
- Kategorie: Pressemitteilungen Textil Recycling
Bayerischer Landtagsantrag fordert Unterstützung für Sammelstrukturen bis zur Textil-EPR – bvse sieht zentrale Forderung des Verbandes aufgegriffen.
Die Verbände der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft begrüßen, dass der Runde Tisch „Maßnahmen gegen Brandereignisse in der Abfallentsorgung“ das stark wachsende Problem von Bränden durch falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien auf die politische Agenda gesetzt hat.
Die Recycling- und Entsorgungswirtschaft steht vor erheblichen wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen. Das machte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock auf der Mitgliederversammlung des Verbandes am 29. September in Köln deutlich.
bvse-Präsident Henry Forster warnt vor einer zunehmenden politischen Vernachlässigung der Kreislaufwirtschaft.
Die Debatte um mögliche EU-Exportbeschränkungen für Schrott- und Abfallströme spitzt sich zu. Während die Europäische Kommission erwägt, den Abfluss von Sekundärrohstoffen ins außereuropäische Ausland zu begrenzen, um mehr Material im Binnenmarkt zu halten, formiert sich Widerstand aus Wirtschaft und Recyclingbranche.
bvse, BDSV und VDM sehen erhebliche Probleme bei der Einführung des europäischen Digital Waste Shipment System.
Die Monopolkommission teilt in ihrem XXVI. Hauptgutachten „Wettbewerb 2026“ zentrale Bedenken des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. an der geplanten 12. GWB-Novelle – insbesondere zur Anhebung der Umsatzschwellenwerte in der Fusionskontrolle.
bvse-Fachverband Textilrecycling legt Konzept für ein kooperatives Sammelsystem vor. Kommunale, gewerbliche und gemeinnützige Strukturen sollen erhalten und in die erweiterte Herstellerverantwortung integriert werden.
Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. führt künftig den Zusatz „Recycling Germany“.
Die wirtschaftliche Lage der europäischen Kunststoff- und Kunststoffrecyclingindustrie bleibt angespannt. 28 Organisationen aus der gesamten Wertschöpfungskette fordern deshalb von der Europäischen Union ein Sofortprogramm zur Stärkung der heimischen Produktion und des Recyclings.
Vom 29. bis 30. September 2026 trifft sich die Recycling- und Entsorgungsbranche zur bvse-Jahrestagung in Köln. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft sowie der Austausch über die Zukunft der Branche.
Offener Brief: ZIM-Förderung im Bundeshaushalt 2027 verlässlich absichern
Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung hat sich gemeinsam mit sechs weiteren Wirtschafts- und Branchenverbänden in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt und die sofortige Wiederöffnung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gefordert.
Sammelaufkommen in Deutschland steigt auf 1,3 Millionen Tonnen. Wiederverwendung sinkt auf 44 Prozent. Thermische Verwertung verdoppelt sich. bvse fordert verbindliche Einsatzquote von 30 Prozent Textil-zu-Textil-Rezyklat.
Der bvse-Recycling Germany begrüßt die Zielsetzung des Referentenentwurfs zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG). Die stärkere Ausrichtung auf Rohstoffsouveränität, Versorgungssicherheit und den Einsatz von Sekundärrohstoffen setzt aus Sicht des Verbandes wichtige Impulse.
Der Pegel Kaub am Mittelrhein ist unter den historischen Tiefstand von 2018 gefallen. Auf besonders betroffenen Streckenabschnitten dürfen Binnenschiffe deshalb nur noch mit einem Drittel der üblichen Ladung fahren. Die Schiffskapazitäten lassen sich kurzfristig jedoch nicht durch Bahn oder Lkw ersetzen, betonen BDSV, bvse und VDM.