„Steigende Entsorgungskosten und fehlende Behandlungskapazitäten würden die betriebliche Planung erschweren“, erklärt der Fachverbandsvorsitzende Werner Schmidt (Hans Schmidt GmbH & Co. KG).
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„Steigende Entsorgungskosten und fehlende Behandlungskapazitäten würden die betriebliche Planung erschweren“, erklärt der Fachverbandsvorsitzende Werner Schmidt (Hans Schmidt GmbH & Co. KG).
Am 1. und 2. Oktober 2024 lädt der bvse-Fachverband Sonderabfallwirtschaft gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Sonderabfall-Entsorgungs-Gesellschaften der Länder (AGS) zum Forum Sonderabfall-Entsorgung 2024 nach Lübeck ein. Ein Highlight: Der Besuch der Deponie Ihlenberg, einer der größten ihrer Art in Europa.
„Die enormen Kostenbelastungen zeigen Wirkung und zwingen die im Bereich Sonderabfallwirtschaft engagierten Unternehmen zum Gegensteuern", erklärt Werner Schmidt, Vorsitzender des Fachverbands Sonderabfallwirtschaft im bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung.
Mit Initiativvorschlägen zum schnellstmöglichen Ausbau dringend benötigter Sonderabfallentsorgungsstrukturen geht der bvse heute (08.03.21) in die Sachverständigenanhörung zur Fortschreibung des Abfallwirtschaftsplans Nordrhein-Westfalen.
Die Sonderabfallentsorgung muss bundesweit gedacht und bestehende, effektiv arbeitende privatrechtliche Behandlungsstrukturen dringend weiter gestärkt werden, um strukturelle Verknappungen von Kapazitäten zu vermeiden. Dies forderte der bvse am 30.10.2020 in seiner Stellungnahme zur Fortschreibung des rheinland-pfälzischen Teilplans Sonderabfallwirtschaft.
„Die bestehende AltölV hat große Erfolge erzielt. Diese dürfen in der anstehenden Novelle AltölV nicht durch das Pilgerschrittprinzip - zwei Schritte vor, einer zurück - gefährdet werden“, erklärt bvse-Sonderabfallexperte Dr. Thomas Probst.
Förderung des Kapazitätsausbaus für gefährliche Abfälle – jetzt!
Der neue Teilplan für gefährliche Abfälle im Abfallwirtschaftsplan NRW weist trotz sorgfältiger Erstellung Mängel in der Entwicklungsprognose von Sonderabfällen auf. Hieraus resultiert ein Handlungsbedarf. Dies zeigt der bvse in seiner Stellungnahme an das Landesumweltministerium in Düsseldorf und empfiehlt, schnell tätig zu werden.
Der offene und wirtschaftlich kalkulierbare Weg in thermische Anlagen zur umweltgerechten Beseitigung für die Anteile gefährlicher Abfälle, die nach der Aufbereitung übrigbleiben, ist für die Sonderabfallentsorgungsbranche unabdingbar. Aber genau dieser Weg entwickelt sich für die vorwiegend mittelständischen Sonderabfallbehandler in Nordrhein-Westfalen immer mehr zum bedrohlichen Engpass.
Die Teilnehmer des bvse-Forums Sonderabfallentsorgung treffen sich in diesem Jahr am 10. und 11. April 2019 auf der „Fachmesse Gefahrgut und Gefahrstoff“ in Leipzig. Diese Fachmesse ist eine Plattform für den Umgang, Transport und Behandlung gefährlicher Güter und Stoffe.
Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung führt zu einem erhöhten Verbrauch von Mineralölen und Schmierstoffen.
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