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Vom 29. bis 30. September 2026 trifft sich die Recycling- und Entsorgungsbranche zur bvse-Jahrestagung in Köln. Im Mittelpunkt stehen die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft sowie der Austausch über die Zukunft der Branche.

bild programmbutton 500x500px 002Kriege in Europa und im Nahen Osten, Turbulenzen auf den Weltmärkten und eine weiterhin schwierige konjunkturelle Situation stellen die Unternehmen der Recycling- und Entsorgungswirtschaft vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund lädt der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. vom 29. bis 30. September 2026 zu seiner Jahrestagung ins Maritim Hotel Köln ein.

Neben den Sitzungen der Verbandsgremien und Fachverbände bildet der öffentliche Teil am Nachmittag des 29. September einen Schwerpunkt der Jahrestagung. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, damit die Kreislaufwirtschaft ihre zentrale Rolle bei Rohstoffversorgung, Ressourcenschonung und Klimaschutz erfüllen kann.

„Gerade in wirtschaftlich und geopolitisch schwierigen Zeiten müssen wir darüber sprechen, wie wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen stärken und funktionierende Märkte für Recycling und Sekundärrohstoffe sichern können“, erklärt bvse-Präsident Henry Forster, der den öffentlichen Teil der Jahrestagung eröffnen wird.

Einen besonderen Akzent setzt dann Wojtek Czyż. Der vierfache Paralympics-Goldmedaillengewinner, fünffache Weltrekordhalter im Freediving und Weltumsegler berichtet unter dem Titel „Kein Rückschlag ist das Ende“ über seine Erfahrungen und sein Projekt „Sailing4Handicaps“. Sein Vortrag soll Mut machen, Veränderungen anzunehmen und auch unter schwierigen Bedingungen neue Perspektiven zu entwickeln.

Politische Rahmenbedingungen für die Kreislaufwirtschaft

Welche Prioritäten die Bundesregierung in der Kreislaufwirtschaft setzt, erläutert im Anschluss Dr. Silke Karcher, Leiterin der Unterabteilung Kreislaufwirtschaft im Bundesumweltministerium.

Danach richtet sich der Blick auf Nordrhein-Westfalen. Viktor Haase, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, wird darstellen, welche Weichen die Landespolitik für die Kreislaufwirtschaft stellen will und welche Rahmenbedingungen die Unternehmen benötigen, um Investitionen, Recycling und den Einsatz von Sekundärrohstoffen voranzubringen.

Das Schlusswort des öffentlichen Veranstaltungsteils spricht gegen 17:30 Uhr bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.

Ein wichtiger Bestandteil der Jahrestagung ist traditionell auch der persönliche Austausch. Ab 19:30 Uhr lädt der Verband deshalb zum bvse-Dinner Meeting ein. Mitglieder, Gäste und Vertreter der Branche haben dort Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und Netzwerke zu pflegen.

Am 30. September wird die Jahrestagung ab 09:30 Uhr mit weiteren Fachverbandssitzungen fortgesetzt. Gegen 15:00 Uhr endet die diesjährige Veranstaltung.

„Unsere Jahrestagung bietet die Gelegenheit, Positionen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam deutlich zu machen, was die mittelständische Recycling- und Entsorgungswirtschaft jetzt von der Politik braucht“, betont Eric Rehbock.

Anmeldung und weitere Informationen

Alle Informationen zur bvse-Jahrestagung 2026, das vollständige Programm, Hinweise zur Hotelreservierung sowie die Online-Anmeldung stehen unter:
https://jahrestagung.bvse.de

Dort kann auch der Programm-Onepager zur Jahrestagung heruntergeladen werden.

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