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C.C. bleibt in der Corona-Krise erfolgreich

Die C.C. Gruppe, einer der führenden Entsorgungs- und Recyclingspezialisten für Müllverbrennungsabfälle in Deutschland, koppelt sich vom wirtschaftlichen Abwärtstrend infolge der SARS-CoV-2-Pandemie ab.

09 16 cc kerstingDer Geschäftsführer der C.C.-Gruppe Dieter Kersting Bild: bvseIn einem „Blickpunkt Corona-Pandemie“-Interview für die Unternehmenswebsite sagt Geschäftsführer Dieter Kersting: „Die Müllverbrennung läuft unvermindert weiter, weshalb bei uns ungefähr dieselben Schlacken- und Filterstaubmengen ankommen wie vor der Pandemie.“

Um die Annahmesicherheit für die Kunden zu gewährleisten, arbeitet die C.C. Gruppe an ihren Standorten nun nach Pandemieplänen, hält ausreichend Lagerplatz vor und hat am C.C.-Hauptsitz in Krefeld vorübergehend das 3-Schicht-System eingeführt, um das Müllvolumen zu bewältigen.

Millioneninvestition „Stratego“ erfüllt hohe Erwartungen

Infolge der Corona-Krise steigt der Hausmüllanteil im Verbrennungsmix der Müllverbrennungsanlagen rapide an, während der Anteil an Gewerbemüll sinkt.

„Zusammengenommen sind die wöchentlichen Schlackenmengen nahezu stabil. Die Qualität ist in etwa gleichbleibend. Jedoch beobachten wir punktuell, dass grobe, typischerweise im Gewerbemüll vorkommende Eisenanteile rückläufig sind und dafür feinere Nichteisen-Anteile ‚erstarken’“, sagt Dieter Kersting.

Co-Geschäftsführer Roberto Grau ergänzt: „Das heißt, wir können alle Vorteile unserer Millioneninvestition ‚Stratego‘ nutzen. Diese Anlage ist jetzt in der Corona-Krise einmal mehr ein Gewinnbringer – für unsere Kunden und für uns.“

Ohne die hochmoderne „Stratego"-Anlage zur Metallveredelung konnte die C.C. Gruppe die leichten und schweren Nichteisenmetalle (NE-Metalle) nur als Gemisch aus Müllverbrennungsschlacken wiedergewinnen und in den Wirtschaftskreislauf zurückführen. „Mit dieser im Juli 2019 in Krefeld eingeweihten Technologie haben wir einen Quantensprung bei der Rohstoffrückgewinnung gemacht. Nun extrahieren wir die NE-Metalle sortenrein“, sagt Roberto Grau.
Die Anlage trennt also leichte NE-Metalle – vor allem Aluminium –, die in den Schlacken enthalten sind, von schweren NE-Metallen: vor allem von Kupfer, Gold, Silber, Platin und Palladium. Und sie bereitet NE-Metalle sehr kleinteilig auf: Bestimmte Fraktionen kann C.C. schon ab 0,1 Millimeter Größe zurückgewinnen und veredeln.

Noch bessere Bauersatzstoffe aus Müllverbrennungsschlacken

Ein weiteres wichtiges Thema für die C.C. Gruppe bleiben Bauersatzstoffe. „Diese möchten wir vermehrt in hoher Qualität aus Müllverbrennungsschlacken herstellen“, sagt Dieter Kersting. Sehr interessant sei hier beispielsweise die Zementforschung. C.C. möchte bald Qualitätsschlacken herstellen können, die sich als Zuschlagsstoff für Zement eignen. Denn es braucht Innovationen, weil Bausand knapp wird. „Die C.C. Gruppe wird weiterhin zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz beitragen. Und wir sind sicher, dass wir dabei wesentliche Impulse im Sinne der Nachhaltigkeit setzen“, sagt Dieter Kersting.

Das vollständige Interview lesen Sie unter https://www.cc-gruppe.com/medien/c-c-inside/

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