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Aus dem DSD-Verkauf an REMONDIS wird wohl nichts

Die beiden Haupteigentümer der DSD Holding, die Beteiligungsgesellschaften H.I.G. Capital und Blue Bay, haben die Verkaufsgespräche mit REMONDIS abgebrochen wie Medienberichten am Wochenende zu entnehmen war. Offenbar war der ausschlaggebende Punkt, der zu diesem Schritt führte, nicht der Verkaufspreis, sondern die nicht unerheblichen kartellrechtlichen Risiken.

00 erDer geplante Verkauf des mit deutlichem Abstand größten Dualen Systems an den Entsorgungsriesen REMONDIS hatte für erhebliche Unruhe in der Branche gesorgt. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock warnte früh vor den negativen Auswirkungen auf die immer noch mittelständisch geprägte Branche.

"Sollten sich die Medienberichte bewahrheiten, können wir diese Entwicklung nur begrüßen. Der bvse hat schon früh auf die möglichen Marktverwerfungen hingewiesen, die diese Übernahme verursacht hätte. Insofern ist das eine gute Nachricht für die Branche, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger. Allerdings werden wir genau beobachten, wie sich die Verkaufsbemühungen weiter gestalten", erklärte Eric Rehbock. 

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, dass kartellrechtlichen Risiken den Deal platzen ließen. So wollte wohl REMONDIS dieses Risiko bei den Verkäufern belassen. Ob das letzte Wort schon gesprochen ist, steht noch nicht fest. Zwar wird "bestenfalls von einer theoretischen Möglichkeit" gesprochen, dass die Gespräche noch einmal aufgenommen werden, andererseits waren sowohl die DSD-Eigentümer als auch REMONDIS zu keiner Stellungnahme bereit.

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