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Das Rücknahmesystem VerenA hat im Jahr 2025 insgesamt 470 Tonnen gebrauchte Big Bags gesammelt und verwertet und nach eigenen Angaben seit dem Start im Jahr 2023 im Jahr 2025  865 Tonnen CO₂ eingespart

Das Rücknahmesystem VerenA hat seinen Beitrag zu Klima- und Ressourcenschutz im Jahr 2025 erneut gesteigert. Durch die Sammlung und Verwertung gebrauchter Big Bags konnten in der vergangenen Sammelperiode 371 Tonnen CO₂ eingespart werden. Das entspricht 3.226.678 PKW-Kilometern, der durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 257 Pkw oder der jährlichen CO₂-Bindungsleistung von 26.720 Bäumen.

0820 VerenA1Bild: ©RIGK

Seit dem operativen Start und der ersten Sammlung im Jahr 2023 zeigt sich damit eine klare Entwicklung: VerenA wächst – und mit ihm die Wirkung für die Kreislaufwirtschaft. Insgesamt wurden in den ersten drei Sammeljahren 1.181 Tonnen Big Bags verwertet. Daraus ergibt sich eine kumulierte CO₂-Einsparung von 865 Tonnen CO₂. Bildlich gesprochen entspricht das rund 7,53 Millionen gefahrenen PKW-Kilometern, der Jahresfahrleistung von 601 Pkw oder der jährlichen Bindungsleistung von 62.366 Bäumen.

„Die Zahlen zeigen sehr anschaulich, dass Kreislaufwirtschaft auch bei gebrauchten Big Bags konkret messbaren Klimanutzen schafft. Jede gesammelte und verwertete Tonne trägt dazu bei, Primärrohstoffe zu ersetzen und Emissionen zu vermeiden“, sagt Jens Dambeck, VerenA System Manager.

Wachstum bei Menge und Beitrag zum Klimaschutz

Der positive Trend zeigt sich sowohl bei den gesammelten Mengen als auch bei der erreichten Klimawirkung. Nach 324 Tonnen verwerteter Menge im Jahr 2023 und 387 Tonnen im Jahr 2024 stieg das Volumen 2025 auf 470 Tonnen Sammelmenge. Auch die jährliche CO₂-Einsparung entwickelte sich dynamisch: von 159 Tonnen CO₂ im Startjahr über 335 Tonnen CO₂ im Jahr 2024 auf nun 371 Tonnen CO₂ im Jahr 2025.

Besonders stark war der Sprung von 2023 auf 2024. 2025 konnte das hohe Niveau weiter ausgebaut und stabilisiert werden. Die Einsparung pro gesammelter und verwerteter Tonne lag 2025 bei 0,79 Tonnen CO₂ je Tonne, nach 0,87 Tonnen CO₂ je Tonne im Vorjahr und 0,49 Tonnen CO₂ je Tonne im Jahr 2023.

Warum der Klimaeffekt so deutlich ausfällt

Die ausgewerteten Klimadaten zeigen, dass entlang des Verwertungswegs zwar Emissionen für Anlieferung, Annahme, Transporte und Aufbereitung entstehen, diese durch die Vorteile der stofflichen Verwertung jedoch deutlich überkompensiert werden. Im Jahr 2025 lagen die Emissionen aus Anlieferung, Aufbereitung und Transport bei insgesamt 106,97 kg CO₂-Äquivalente pro Tonne Input. Dem stand bei der Verwertung ein Wert von ‑895,91 kg CO₂-Äquivalenten pro Tonne Input gegenüber.

[Der negative Wert stellt eine rechnerische Gutschrift dar und basiert auf der Annahme, dass die erzeugten Sekundärprodukte (insbesondere Kunststoffregranulat und rückgewonnene Energie) entsprechende Primärprodukte substituieren. Die Gutschrift ergibt sich aus dem Vergleich der Sekundärproduktion mit der jeweils vermiedenen Primärherstellung und ist nicht mit einer absoluten Emissionsreduktion gleichzusetzen.]

Für den gesamten Verwertungsweg ergibt sich eine Gesamteinsparung von 789 kg CO2-Äquivalenten pro Tonne Input.

Den größten Hebel bildet dabei die stoffliche Verwertung mit -937,60 kg CO₂-Äquivalenten pro Tonne Input im Jahr 2025. Sie zeigt, wie wirksam die Rückführung des Materials in den Kreislauf ist: Werden Sekundärrohstoffe eingesetzt, können Emissionen vermieden werden, die bei der Herstellung von Neumaterial anfallen würden.

„VerenA steht beispielhaft dafür, wie aus einer praktikablen Rücknahmelösung ein echter Mehrwert für Unternehmen, Umwelt und Ressourcenschonung entsteht. Die Entwicklung seit 2023 belegt, dass Akzeptanz, Teilnahme und Wirkung gemeinsam wachsen können“, resümiert Ingrid Krieger, Sales Manager der RIGK GmbH.

Starkes Netzwerk, klare Weiterentwicklung

Mit inzwischen über 280 Sammelstellen bundesweit ist das 2023 gestartete VerenA-SYSTEM heute fest in der Landwirtschaft verankert. Die ausgeweiteten Kontrollen tragen dazu bei, die Qualität der Rücknahme zu sichern und das System auch bei steigenden Mengen zuverlässig weiterzuentwickeln. Damit unterstreicht VerenA, welches Potenzial in funktionierenden Rücknahme- und Verwertungslösungen für landwirtschaftlich genutzte Kunststoffverpackungen steckt: Das System verbindet praktische Entsorgungssicherheit mit einer nachvollziehbaren Klimawirkung und macht den Nutzen der Kreislaufwirtschaft anhand konkreter Zahlen sichtbar. Landwirtschaftliche Betriebe und Händler sind eingeladen, auch 2026 ihre VerenA-lizenzierten Verpackungen zurückzugeben und so aktiv zur Kreislaufwirtschaft beizutragen. VerenA empfiehlt, bereits vor der Anlieferung auf die korrekte Kennzeichnung der Verpackungen zu achten und bei Fragen frühzeitig Kontakt aufzunehmen.

Weitere Informationen: www.verena-recycling.de

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