Nach dem überzeugenden Rollout in der Region Süd der Veolia Umweltservice Gruppe zieht die Region Nord flächendeckend nach: Präzise Füllstandsmeldungen und automatische Standorterfassung schaffen maximale Vorausschau für das Dispo-Team – und schonen gleichzeitig Ressourcen.
Abb. 1 Presscontainer 20m³ mit ECOTOM – Veolia NordIn der modernen Entsorgungswirtschaft bilden verlässliche Daten die Grundlage für effiziente Abläufe und nachhaltige Logistik. Wie ein datenbasierter Pressenpark in der Praxis funktioniert, hat Veolia bereits im Süden Deutschlands erfolgreich gezeigt. Diesen bewährten Standard bringt Veolia nun auf ganzer Linie in die Region Nord, um Touren vorausschauender zu steuern und unnötige Fahrten konsequent zu vermeiden.
Gemeinsam mit der ECOTOM GmbH setzt Veolia auf eine direkte Vernetzung der mobilen Pressen mit der zentralen Portallösung ECOTOM.online.
Sämtliche Betriebs- und Standortdaten laufen hier automatisch zusammen und werden für das Dispo-Team übersichtlich dargestellt.
Für die Disposition bedeutet das echten Rückenwind im Betriebsalltag: Statt kurzfristig auf Kundenanrufe reagieren zu müssen, steht nun volle Transparenz zur Verfügung. Die Disposition sieht auf einen Blick, wo welcher Behälter steht und wann eine Leerung ansteht. Transporte lassen sich so frühzeitig bewerten und vorausschauend in bestehende Touren einplanen.
Für Marco Fröhlich, Leiter Operations bei der Veolia Umweltservice Nord GmbH, war der Erfolg der südlichen Kollegen der ideale Anstoß für die eigene Flotte: Seine Ansage war klar: Wenn wir das anpacken, dann flächendeckend.
Drei Hebel für den Praxisalltag
Gemeinsam mit der ECOTOM GmbH rüstete Veolia den Fuhrpark auf. Zum Einsatz kommt eine Kombination aus der robusten IoT-Hardware ECO PRO 3 und dem zentralen Webportal ECOTOM.online. Drei Punkte verändern seitdem den Dispo-Alltag grundlegend:
- Echte Daten statt Bauchgefühl
Die Hardware greift die Füllstände direkt aus der Steuerung der Presse ab. Auf Basis dieser Echtzeitdaten erstellt ECOTOM.online
- Füllstandsprognosen
Die Disposition sieht so Tage im Voraus, wann ein Behälter voll sein wird. Statt Ad-hoc-Fahrten werden Abholungen entspannt geplant – das vermeidet Sonderfahrten und reduziert die gefahrenen Kilometer.
- Finden statt Suchen
Sobald ein Container aufgenommen oder abgestellt wird, aktualisiert sich der Standort im Portal automatisch und wird dem jeweiligen Kunden sowie dem Wertstoff zugeordnet. Die Disposition sieht den genauen Aufstellort in Kombination mit Kunde und Wertstoff.
- Ferndiagnose spart die Anfahrt
Weil die Telematik direkt an der Steuerung anliegt, werden Statusmeldungen der Presse an das Webportal in Echtzeit übertragen. Wenn beim Kunden lediglich der Not-
Aus gedrückt ist, lässt sich das oft in zwei Minuten am Telefon klären. Der Servicewagen bleibt in der Garage – was nicht nur Zeit, sondern auch direkt Kraftstoff und CO₂ einspart.
Fazit aus der Praxis
Wie reibungslos das Ganze nach dem flächendeckenden Rollout läuft, bringt Marco Fröhlich auf den Punkt: „Seit wir die Plattform flächendeckend für unsere Presscontainer nutzen, hat sich die Effizienz unserer Logistikketten spürbar verbessert. Wir haben Prozesse automatisiert, Fehlerquellen minimiert und endlich die volle Transparenz über Auslastung und Standorte jedes einzelnen Behälters. Für uns ist das ein echter Meilenstein in Richtung einer modernen Kreislaufwirtschaft.“
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Marco Fröhlich, Leiter Operations bei der Veolia Umweltservice Nord GmbH
Aus einem überzeugenden Testlauf ist bei Veolia somit ein neuer, verlässlicher Standard geworden. Das Ergebnis sind geplante Abläufe in den jeweiligen Niederlassungen, vermiedene Sonderfahrten und eine spürbare CO₂-Einsparung auf der Straße – ein starkes Praxisbeispiel für die Behälterlogistik der Zukunft.
Quelle und weitere Informationen: www.ecotom.online