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Bildquelle: GIV Leipzig GmbH

Immer mehr achtlos entsorgte Lachgasflaschen werden zum Sicherheits-, Umwelt- und Entsorgungsproblem im öffentlichen Raum – wie sich diese Herausforderung in eine funktionierende Kreislauflösung überführen lässt, zeigt ein Beitrag der GIV Leipzig GmbH.

0409 GIV Leipzig1Wer durch Parks, Plätze oder Straßen läuft, sieht sie inzwischen fast überall: bunte Lachgasflaschen. Sie werden vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Partydroge missbraucht – und achtlos weggeworfen.

Das Problem:
• Sicherheitsrisiko – Fehlwürfe in Glascontainer oder Restmüll können zu Explosionen führen.
• Klimabelastung – Lachgas ist rund 300-mal klimaschädlicher als CO₂. Ein unkontrolliertes Ablassen in die Atmosphäre verschärft den Treibhauseffekt.
• Müll im öffentlichen Raum – Parks und Plätze werden zunehmend mit Flaschen übersät, Kommunen stehen vor einem Entsorgungsdilemma.

Von der Problemflasche zur Ressource

Seit knapp einem Jahr betreibt die GIV Leipzig GmbH in Heidelberg die erste Anlage ihrer Art in Deutschland, die sich auf die sichere Verwertung genau dieser Einweg- Lachgasflaschen spezialisiert hat.

Das System:

1. Sammelbehälter an Betriebshöfen / Wertstoffhöfen – die GIV Leipzig GmbH stellt spezielle Behälter bereit, damit die Flaschen direkt vor Ort gesammelt und sicher getrennt werden können.
2. Zuverlässiger Transport – die gesammelten Flaschen werden als nachweispflichtiger gefährlicher Abfall zur Anlage gebracht.
3. Sichere Zerstörung – jedes einzelne Behältnis wird geprüft, das Restgas wird vollständig zerstört.
4. Recycling statt Müll – am Ende bleiben drei Fraktionen übrig: Stahl, Messing und Kunststoff. Diese führt das Unternehmen ins stoffliche Recycling zurück.

Ein Ablassen in die Luft ist keine Option – zu groß ist die Klimawirkung des Gases. Gleichzeitig verursachen achtlos entsorgte Flaschen Schäden und Kosten. Die Lösung der Unternehmensgruppe verbindet Klimaschutz, Sicherheit und Ressourcenschonung – und bietet allen Beteiligten eine handhabbare, nachhaltige Alternative.

„Das Thema Lachgas als Partydroge wird uns noch länger begleiten. Auch wenn die Bundesregierung ein entsprechendes Verbot auf den Weg gebracht. Beim Thema Entsorgung können wir jetzt Verantwortung übernehmen", erklärt Christian Landvogt, verantwortlich für den Geschäftsbereich Gewerbeabfall in der Geschäftsleitung der Willersinn Gruppe.

Jede erfasste Flasche bedeutet:
• weniger Risiko für Entsorger und Anwohner
• weniger Klimabelastung
• mehr Kreislaufwirtschaft statt Einweg

0409 GIV Leipzig LogoDie GIV Leipzig GmbH steht Kommunen, Entsorgern und Veranstaltern mit individuellen Konzepten für die Erfassung und Verwertung zur Seite – auch für andere Gase.

Quelle und Kontakt: https://willersinn-gruppe.de/kontakt/

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