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Mehr Nachhaltigkeit in Frankreich: Was sich am 1. Januar 2022 ändert

Ab dem 1. Januar 2022 gelten in Frankreich wesentliche Änderungen hinsichtlich Entsorgung unverkaufter Non-Foodprodukte und zum Umgang mit Kunststoffverpackungen und -produkten.

In einer Pressemitteilung hat das französische Umweltministerium (Ministère de transition écologique) bekanntgegeben, was sich ab 1. Januar 2022 im Alltag der Franzosen ändert:

Verbot der Entsorgung von unverkauften Non-Food-Produkten

Unverkaufte Non-Food-Produkte, die unter das Prinzip der erweiterten Herstellerverantwortung ("Verursacherprinzip") fallen, wie Hygiene- und Kinderpflegeprodukte, Produkte für die Freizeitgestaltung, Bücher und Schulbedarf sowie Geräte zur Aufbewahrung und zum Kochen von Lebensmitteln dürfen nicht mehr entsorgt werden. Die Unternehmen müssen sie nun spenden oder recyceln.

Ende der Plastikverpackungen um bestimmte Obst- und Gemüsesorten

Ab dem 1. Januar 2022 werden etwa 30 frische, unverarbeitete Obst- und Gemüsesorten plastikfrei verkauft, darunter etwa 15 Gemüsesorten: Lauch, Zucchini, Auberginen, Paprika, Gurken, Kartoffeln und Karotten, runde Tomaten, Zwiebeln und Steckrüben, Kohl, Blumenkohl, Kürbis, Pastinaken, Rettich, Topinambur, Wurzelgemüse. Bei Obst sind es insbesondere Äpfel, Birnen, Orangen, Clementinen, Kiwis, Mandarinen, Zitronen, Grapefruits, Pflaumen, Melonen, Ananas, Mangos, Passionsfrüchte, Kakis usw., die ab 2022 ohne Plastikverpackung in den Regalen zu finden sein werden.

Verbot von Plastikspielzeug, das in bestimmten Menüs angeboten wird

Restaurants, die weiterhin kostenlos Spielzeug mit ihren Kindermenüs verteilen wollen, müssen Spielzeug aus anderen Materialien wie Holz oder Karton anbieten.

Beendigung der Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Werbung in Plastik

Diese müssen unverpackt oder mit einer Verpackung aus einem anderen Material, wie z. B. Papier, geliefert werden.

Kein Einwegplastik mehr im Bereich der öffentlichen Beschaffung

Der Staat darf keine Einwegprodukte aus Kunststoff mehr für die Verwendung am Arbeitsplatz oder bei von ihm organisierten Veranstaltungen kaufen.

Quelle und weitere Informationen: www.ecologie.gouv.fr

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