Unternehmen, die Rezyklate aus dem PDR-Recyclingsystem einsetzen, können ihre CO₂-Bilanz nachweislich verbessern. Das bestätigt eine aktuelle, wissenschaftlich fundierte Ökobilanz der Technischen Hochschule Bingen.
Die Studie zeigt: Recycelte PU-Produkte aus PU-Schaumdosen weisen im Vergleich zu Produkten aus Primärrohstoffen deutlich geringere Umweltwirkungen auf. Insbesondere bei den CO₂-Emissionen, der Versauerung von Ökosystemen und dem Verbrauch fossiler Ressourcen.
Damit erhalten Abnehmer der PDR-Rezyklate erstmals eine belastbare Datengrundlage, um den Klimavorteil ihrer Materialentscheidung transparent zu belegen. Etwa für Nachhaltigkeitsberichte, ESG-Ratings oder CO₂-Bilanzierungen.
PDR sammelt und verwertet deutschlandweit PU-Schaumdosen und recycelt zudem Dosen aus angrenzenden Ländern. Die daraus gewonnenen Rezyklate kommen vor allem in der Bauwirtschaft zum Einsatz, etwa für Dämmung, Abdichtung, Montage und Brandschutz. Die nun vorliegende Studie untersucht erstmals den gesamten Recyclingprozess dieser Dosen und macht die Umweltentlastungen entlang der Wertschöpfungskette quantifizierbar.
Das Ergebnis ist eindeutig: Rezyklate schneiden in allen untersuchten Wirkungskategorien besser ab als konventionell hergestellte Alternativen. Entscheidende Faktoren sind der deutlich geringere Einsatz von Primärrohstoffen sowie sogenannte Recycling-Gutschriften, insbesondere durch die Rückgewinnung von Weißblech aus den gebrauchten Dosen.
„Diese Studie schafft Transparenz und Sicherheit für unsere Kunden“, sagt Andreas Schirmer, Projektmanager bei PDR. „Sie zeigt klar, dass der Einsatz von PDR-Rezyklaten nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch konkret messbare CO₂-Vorteile liefert.“
Für Unternehmen bedeutet das: Wer Rezyklate von PDR einsetzt, kann seine Klimaschutzleistung fundiert nachweisen und gleichzeitig auf ein funktionierendes Kreislaufwirtschaftssystem setzen, das die nachhaltige Zukunft der Bau- und Kunststoffindustrie aktiv unterstützt.
Quelle: www.pdr.de