TOMRA Sorting GmbH, die deutsche Rechtseinheit und zugleich Hauptsitz von TOMRA Recycling, ist mit der renommierten Platinmedaille von EcoVadis ausgezeichnet worden.
EcoVadis zählt zu den weltweit führenden und am häufigsten genutzten Plattformen zur Bewertung unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 87 von 100 Punkten gehört TOMRA Recycling damit zu den besten ein Prozent aller in den vergangenen zwölf Monaten bewerteten Unternehmen weltweit.
Die Auszeichnung markiert einen deutlichen Fortschritt: Gegenüber dem Vorjahr konnte TOMRA Recycling sein Ergebnis um elf Punkte verbessern und den Sprung von Gold auf Platin vollziehen. Zuvor waren bereits die Netto-Null-Klimaziele des Unternehmens offiziell von der Science Based Targets initiative (SBTi) bestätigt worden. Das aktuelle Rating unterstreicht die Position von TOMRA Recycling als globaler Vorreiter in den Bereichen Umwelt- und Unternehmensethik.
Die Platinmedaille basiert auf einer umfassenden, evidenzbasierten Bewertung in vier zentralen Kategorien: Umwelt (unter anderem CO₂-Fußabdruck und Kreislaufwirtschaft), Arbeits- und Menschenrechte (Diversität, Gleichberechtigung, Sicherheit), Ethik (Korruptionsprävention und Datensicherheit) sowie nachhaltige Beschaffung (Risikomanagement in der Lieferkette). Ausschlaggebend für die Höherstufung waren insbesondere eine gesteigerte Transparenz, verbesserte Governance-Strukturen und weiterentwickelte Nachhaltigkeitspraktiken, mit denen TOMRA Recycling über reine Compliance hinaus messbare Wirkung entlang der gesamten globalen Wertschöpfungskette erzielt.
Lars Enge, Executive Vice President und Head of TOMRA Recycling, sagt: „Nachhaltigkeit ist fest im Kern der Strategie von TOMRA Recycling verankert. Die Platinbewertung ist ein klarer Beleg für das Engagement unserer Teams und unseren konsequenten Anspruch, langfristigen Mehrwert für unsere Kunden, Mitarbeitenden und die Umwelt zu schaffen. Der Weg von Silber über Gold bis hin zu Platin innerhalb von nur drei Jahren zeigt, dass wir nicht nur ambitionierte Ziele formulieren, sondern diese auch messbar umsetzen. Zu den besten ein Prozent aller von EcoVadis bewerteten Unternehmen im Jahr 2025 zu gehören, bestätigt unseren Anspruch, die Ressourcenwende aktiv anzuführen.“
Strategie mit messbarer Wirkung
Der Erfolg von TOMRA Recycling ist das Ergebnis eines gezielten Wandels von der Strategie zur Umsetzung in den vergangenen zwölf Monaten:
• Klimaschutz: Nach der Validierung durch die SBTi wurde der Fahrplan zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels weiter geschärft – mit klar definierten, wissenschaftlich fundierten und überprüfbaren Zielen.
• Ökodesign: Es wurde internes Know-how für die Durchführung von Lebenszyklusanalysen (Life Cycle Assessments, LCA) aufgebaut, zunächst für AUTOSORT™-Systeme mit hohen Stückzahlen. So lässt sich der ökologische Fußabdruck von der Produktion bis zum Lebensende präzise erfassen.
• Integrität der Lieferkette: Die Anforderungen an Lieferanten wurden weiter verschärft, insbesondere in Bezug auf Umweltstandards und ethische Beschaffung, um eine resiliente und transparente Wertschöpfungskette zu stärken.
• Interne Entwicklung: Investitionen in das Wohlbefinden der Mitarbeitenden wurden fortgeführt, unter anderem durch ein erweitertes Sicherheitsmonitoring sowie zusätzliche Trainingsprogramme zur Förderung einer sicheren und inklusiven Unternehmenskultur.
Mit der EcoVadis-Platinmedaille erhalten Kunden von TOMRA Recycling die Bestätigung, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, dessen Lösungen und Technologien auf einem verantwortungsvollen und transparenten Geschäftsmodell basieren.
Der Weg zu Netto-Null
Auch wenn die Platinbewertung einen wichtigen Meilenstein darstellt, bleibt TOMRA auf sein langfristiges Ziel fokussiert: die Ressourcenwende anzuführen, ein vollständig zirkuläres Unternehmen zu werden und zugleich sicher, fair und inklusiv zu handeln. Auf dem Weg zu Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2050 verpflichtet sich das Unternehmen, seine Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2033 um 55 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig soll die Emissionsintensität in Scope 3 bis 2033 um 62 Prozent und bis 2050 um 97 Prozent sinken (jeweils im Vergleich zum Basisjahr 2022). Darüber hinaus strebt TOMRA an, bis 2030 mindestens 90 Prozent nachhaltige Materialien in neuen Produkten einzusetzen und sicherzustellen, dass mindestens 50 Prozent der neuen Produkte am Ende ihres Lebenszyklus zirkulär sind.
Quelle: TOMRA Recycling Sorting