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Verpackungsrecycling spart Treibhausgasemissionen, die Verpackungsmengen gehen weiter zurück und die Mülltrennung wird als immer wichtiger eingeschätzt. Zu diesen Ergebnissen kommt der AVU-Verpackungsmonitor 2026, der jährlich erscheint und Kennzahlen zu Verpackungen und Verpackungsrecycling mit einer repräsentativen Verbraucherbefragung verbindet.

Durch den Einsatz von Recyclingrohstoffen anstelle von Primärrohstoffen lassen sich bei der Verpackungsherstellung erhebliche Mengen an Treibhausgasemissionen vermeiden. Besonders groß ist das Einsparpotenzial bei Aluminium (-85 Prozent) und Glas (-82 Prozent). Aber auch das Recycling von Eisenmetallen (-71 Prozent), Papier, Pappe und Karton (-70 Prozent) sowie Kunststoffen (-48 Prozent) trägt deutlich zur Verringerung von Treibhausgasemissionen bei.

„Verpackungsrecycling ist gelebter Klimaschutz. Die Nutzung von Recyclingrohstoffen spart nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern vermeidet auch erhebliche Treibhausgasemissionen. Das zeigt, welches Potenzial in funktionierenden Stoffkreisläufen steckt“, betont der AVU-Vorsitzende Carl Dominik Klepper.

Gleichzeitig setzt sich der Trend zu sinkenden Verpackungsmengen fort. Seit 2021 ist das Verpackungsaufkommen im privaten Endverbrauch um vier Prozent zurückgegangen. Im gewerblichen Bereich fiel der Rückgang mit 14 Prozent noch deutlicher aus. Neben konjunkturellen Entwicklungen tragen dazu unter anderem Verpackungsoptimierungen und der verstärkte Einsatz von Mehrwegsystemen bei.

Die Bedeutung einer guten Mülltrennung wird von den Verbraucherinnen und Verbrauchern immer stärker anerkannt. Besonders deutlich zeigt sich dies bei den unter 35-Jährigen: In der „skeptischsten“ Altersgruppe stieg der Anteil derjenigen, die Mülltrennung für wichtig oder sehr wichtig halten, innerhalb von zwei Jahren von 70 auf 82 Prozent. Insgesamt bewerten sogar 88 Prozent der Befragten Mülltrennung als sehr wichtig oder eher wichtig.

Nachhaltige Verpackungen beeinflussen zudem die Kaufentscheidungen vieler Menschen. Vier von zehn Befragten geben an, für Produkte mit nachhaltigeren Verpackungen einen höheren Preis zahlen zu wollen. Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt dieser Anteil sogar bei rund 60 Prozent.

„Die Menschen in Deutschland sind bereit, ihren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Die wachsende Bedeutung der Mülltrennung und die hohe Wertschätzung nachhaltiger Verpackungen insbesondere bei jüngeren Verbraucherinnen und Verbrauchern sind ein starkes Signal für die Kreislaufwirtschaft“, erklärt Klepper.

>>> Download Verpackungsmonitor 

Quelle: www.avu-online.de

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