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Grafik: Landesbetrieb IT.NRW

Abfallmenge in Entsorgungs- und Behandlungsanlagen auf dem niedrigsten Stand seit 2014. 85,2 % der Abfallmenge stammt aus NRW. Kreis Borken mit den meisten Entsorgungs- und Behandlungsanlagen.

Die von Betreibern zulassungsbedürftiger Anlagen entsorgte bzw. behandelte Abfallmenge hat 2024 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % abgenommen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag diese Menge bei ca. 55,1 Mio. Tonnen und sank damit auf den niedrigsten Wert seit 2014. Von dieser Gesamtmenge stammten 46,9 Mio. Tonnen Abfall aus NRW, was einem Anteil von 85,2 % entsprach. Aus anderen Bundesländern betrug die Menge 5,5 Mio. Tonnen und aus dem Ausland 2,7 Mio. Tonnen Abfall. Ein möglicher Grund für den Rückgang der Abfallmengen könnte ein verändertes Konsumverhalten der Bevölkerung sein.

Deponieabfall auf 10-Jahres-Tief

Die gelagerte Abfallmenge auf Deponien lag 2024 bei 11,8 Mio. Tonnen und verringerte sich um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt sank die Menge gegenüber 2014 um knapp ein Drittel (­– 31,9 %). Der seit 2018 zu beobachtende Trend zur Abnahme der Abfallmenge auf Deponien wurde einzig in 2022 unterbrochen. Ein Grund für die Zunahme in 2022 könnten häusliche Renovierungsarbeiten während der Coronapandemie sein.

Kreise Borken mit den meisten Entsorgungs- und Behandlungsanlagen

Im Kreis Borken befanden sich 2024 mit 57 die meisten Entsorgungs- und Behandlungsanlagen. Auf den nachfolgenden Plätzen waren die Kreise Recklinghausen und Unna mit jeweils 55 Anlagen. Die größte Anzahl an Deponien, welche zu den Entsorgungs- und Behandlungsanlagen gehören, konnte der Hochsauerlandkreis mit 16 Stück verzeichnen. Es folgten der Kreis Höxter mit 12 und der Kreis Lippe mit 9 Deponien.

Hinweise zur Statistik

Die Daten stammen aus der Statistik der Abfallentsorgung. Diese gibt Aufschluss über die behandelten Abfälle in Abfallentsorgungsanlagen. Die Statistik wird jährlich erhoben. Zu den Abfallmengen zählen z. B. Bau- und Abbruchabfälle, Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen und Abwasserbehandlungsanlagen sowie Siedlungsabfälle. Letztere umfassen Restabfälle und Sperrmüll sowie getrennt erfasste Abfälle zur Verwertung (Papier, Glas, Bioabfälle, gemischte Verpackungen, etc.). Die Abfallmenge beinhaltet nicht den Bauschuttabfall von Bauschuttentsorgungsanlagen.

0318.IT.NRW2Tabelle: Landesbetrieb IT.NRW

Quelle und weitere Informationen: www.it.nrw

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