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„Über den eigenen Tellerrand hinaus blicken“

Leander Leins, Vorsitzender des bvse-Juniorenkreises

In der bvse-Interview-Reihe "Meine Stimme für den bvse-Juniorenkreis!" kommen die Nachwuchs(führungs)kräfte der bvse-Mitgliedsunternehmen zu Wort.

Sie sprechen über ihre Motivation, sich im Juniorenkreis zu engagieren, brennende Zukunftsthemen und ihre ganz persönliche Ansicht dazu, warum Verbandsarbeit für mittelständische Recyclingunternehmen eine wichtige Rolle spielt.

Seit acht Jahren ist Leander Leins Mitglied im bvse-Juniorenkreis. Zur Jahrestagung 2021 wurde er zum Vorsitzenden und Sprecher des bvse-Juniorenkreises gewählt und in den Fachverband Papierrecycling kooptiert. Dort nimmt er als Gast an den Vorstandssitzungen teil.
 
Besonders freut Leins der gute Zulauf, den das bvse-Nachwuchskräfteportal in den letzten Jahren erfährt: „Der Juniorenkreis zählt mittlerweile über 100 Mitglieder. Zu unseren Juniorenkreistreffen reisen oft mehr als 35 junge Führungskräfte aus der ganzen Bundesrepublik und den angrenzenden Nachbarländern an.“ Eine tolle Entwicklung, findet Leins, die er gerne weiter begleitet.

Die Arbeit im bvse-Juniorenkreis finde ich gut/unterstütze ich, weil…?

 …sich hier ein europaweites Netzwerk ausbildet, dass jungen Nachwuchs- und Führungskräften ermöglicht, Face-to-Face neue Kontakte zu knüpfen und sich regelmäßig auf gleicher Ebene zu den unterschiedlichsten Fragestellungen auszutauschen. Der Dialog über die verschiedenen Branchenbereiche und deren unterschiedlichen täglichen Problemstellungen hinweg, öffnet den Blick und bietet mir persönlich eine gute und wichtige Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.

Was findest Du im Hinblick auf die Zukunft und zum Austausch/Diskussion im Juniorenkreis besonders wichtig?

 Ich denke, es ist wichtig, dass wir die Entsorgung sexy machen. Alle sprechen von Nachhaltigkeit und Recycling. Wir leben das – schon seit vielen Jahren – Tag für Tag! Leider ist das Thema in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig präsent. Wir wollen und müssen das ändern!

Warum ist die Verbandsarbeit aus Deiner Sicht für Unternehmen der mittelständischen Recyclingwirtschaft notwendig/wichtig?

Neben der Informations- und Netzwerkarbeit finden unsere Branchenunternehmen im bvse ein breites Spektrum an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sowohl im bvse-Bildungszentrum als auch durch Inhouse-Schulungen. Von aktuellen Markt- und Branchenthemen bis hin zu übergreifenden Business-Skills erhalten die mittelständischen Unternehmen hier wertvollen Informations-Input und oft auch Informations-Vorsprung zu anderen Marktteilnehmern. Ein anderes Schwerpunktthema für unsere Unternehmen liegt, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, meiner Meinung nach, in der Unterstützung der Nachwuchsarbeit. Junge Talente informieren, an die Branche und ihre Themen heranführen, begeistern, fördern und halten sind große Aufgabenfelder, in der die Verbandsunterstützung eine wichtige Rolle spielt.


Leander Leins ist Mitglied der Geschäftsleitung Leins Aktenvernichtung GmbH und der Dinkel Müll und Schuttabfuhr GmbH. Die LEINS Aktenvernichtung GmbH ist zertifizierter Spezialist für die Vernichtung sensibler Unterlagen, für die fachgerechte Entsorgung und Weiterverwertung von Altpapier, Gewerbeabfällen, Holz, Schrott und Elektronikschrott sowie Büroauflösungen und Industriedemontage im Großraum Stuttgart. Das Unternehmen wurde am 01.11.1977 durch Thomas Leins gegründet. Der Unternehmenshauptsitz befindet sich in Walddorfhäslach. Die Dinkel GmbH Müll- und Schuttabfuhr ist ebenfalls zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. Sie bietet maßgeschneiderte Lösungen für das Wertstoffrecycling an und kümmert sich um die Abholung der Abfälle und die Rückführung der Stoffe in den Wertstoffkreislauf und verfügt über zwei Standorte in Stuttgart.

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