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Der Chemiekonzern Boehringer Ingelheim hat den Bau eines neuen Biomasseheizkraftwerks am Standort Ingelheim gestartet.

Mit dem Neubau wird beabsichtigt, die standorteigenen CO2-Emissionen im Vergleich zu fossilen Energieträgern, wie beispielsweise Erdgas, um rund 50.000 Tonnen CO2 jährlich zu reduzieren.

Der Bau des Kraftwerks sei eine weitere Maßnahme im Rahmen eines Investitionsprogramms von 205 Millionen Euro in nachhaltige Infrastrukturprojekte, die das Unternehmen der klimaschonenden Energieversorgung seiner Standorte einen großen Schritt näher bringen wird, heißt es in einer Unternehmensmeldung.

Das Biomasseheizkraftwerk soll nach Unternehmensangabe 2023 den Betrieb aufnehmen. Die neue Kraftwerkstechnologie soll den Standort Ingelheim zu 80 Prozent mit nachhaltigem Strom versorgen. Als Energieträger dient Altholz, das nicht anderweitig verwertet werden kann. Das aus dem Rhein-Main-Gebiet stammende Gebrauchtholz soll nach strengen Qualitätsstandards kontrolliert werden, damit der Fremdstoffanteil im Holz weit unter den gesetzlichen Mindeststandards liegt.

Mit dem Bau des neuen Biomasseheizkraftwerks soll sich der CO2-Ausstoß am Stammsitz künftig deutlich verringern. Die geschätzten Einsparpotenziale sollen bis zu 80 Prozent betragen.

Weitere Informationen: www.boehringer-ingelheim.de

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