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Holzindustrie zeigt sich in der Corona-Krise robust

Für das Corona-Jahr 2020 rechnet die Holzindustrie nur mit einem moderaten Umsatzrückgang.

„Noch lassen die Zahlen hoffen und verdeutlichen, dass sich die Unternehmen in der Corona-Krise bisher gut schlagen“, so Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie. „Die Holzindustrie zeigt sich in der Corona-Krise im Gegensatz zu anderen Wirtschaftszweigen als eine größtenteils robuste Branche.“

Von Januar bis August betrug der branchenweite Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 3,4%. Die Möbelindustrie entwickelte sich dabei negativer als andere Segmente (-7,8%), der Umsatzrückgang in der Holzwerkstoffindustrie (-3,3%) und in der Holzverpackungsindustrie (-0,3%) blieb überschaubar. Der baunahe Bereich der Holzindustrie (+5,2%) und die Sägewerke (+1,3%) konnten deutliches Umsatzwachstum vorweisen. Die Zahl der Betriebe ab 50 Beschäftigten blieb mit 932 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weitgehend konstant (+0,1%) ebenso wie die Zahl der Beschäftigten mit 156.392 (-0,3%).

Wie schon in den Vormonaten fiel auch im Oktober das Geschäftsklima deutlich besser aus als im gesamten verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Dessen Wert blieb mit +1,6 Punkten deutlich hinter dem entsprechenden Wert von +12,5 Punkte der Holzindustrie. Grund hierfür sei insbesondere, dass die heimische Nachfrage noch intakt ist und wichtige Exportmärkte wieder angelaufen sind. „70 Prozent des Absatzes der Holzindustrie findet im Inland statt“, erklärt Ohnesorge. „Die künftige konjunkturelle Entwicklung hängt deshalb auch für die Holzindustrie vom weiteren Verlauf der Infektionszahlen und dem Erfolg der Corona-Maßnahmen ab.”

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