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BHS Sonthofen für Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2016 nominiert

Mit dem Projekt "BHS Combimix-Verfahren" wurde BHS-Sonthofen für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2016 nominiert.

02 01 klein BHS Sonthofen Dt. RohstoffeffizienzpreisGemeinsam mit seinem Kunden MSW Mineralstoffwerke Südwest GmbH & Co. KG in Stuttgart hat sich der Maschinen- und Anlagenspezialist BHS für die Auszeichnung beworben. Mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) werden bis zu vier Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung prämiert.

Aus allen eingegangenen Bewerbungen hat die Jury nach intensiver Beratung auch das "BHS Combimix-Verfahren" für die Nomierung ausgewählt. "Über diese Nominierung sind wir sehr stolz, da sie unser kontinuierliches Streben nach der optimalen Kundenlösung und der Entwicklung neuer Verfahren und Lösungen bestätigt.", so das Unternehmen.

02 01 BHS CombimixFunktionsweise des Combimix-Systems (DKXC) Darstellung: BHSBei dem Combimix-Verfahren geht es um die effiziente Nutzung der Ressource "Kalkstein", die Werte aus bisher ungenutztem und deponiertem Material, insbesondere lehmbehaftetes Gestein, schafft. In Steinbrüchen und Kiesgruben macht das Combimix-Verfahren lehmbehaftetes Gestein, das bisher rückverfüllt oder auf Deponien eingelagert werden musste, zu einem wertvollen Baustoff. Mit diesem Verfahren erhöht der deutsche Kunde MSW Mineralstoffwerke Südwest die Ausbeute seiner Lagerstätte um 25 Prozent: Für die gleiche produzierte Menge mussten vorher pro Jahr etwa 620.000 t Kalkstein abgebaut werden, heute sind es rund 188.000 t weniger, die relative Entlastung beträgt circa 30 Prozent. Die Rohstoffeffizienz stieg von bisher 65 bis 70 Prozent auf etwa 93 Prozent. So schont das neue Verfahren die Ressource „Kalkstein“ – Steinbrüche können länger genutzt werden. Da weniger Material als nicht vermarktbar eingestuft wird, schafft Combimix auch Platz in Deponien und Verfüllungen. Darüber hinaus können Millionen Tonnen bereits deponierten – verloren geglaubten – Materials „reaktiviert“ werden. Und „ganz nebenbei“ senkt das Combimix-Verfahren den Energiebedarf für die Aufbereitung um fast 20 Prozent.

Im Rahmen der Fachkonferenz "Rohstoffe effizient nutzen - Erfolgreich am Markt" werden am 16. Februar 2017 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin alle Nominierten vorgestellt und die Sieger ausgezeichnet.

Mehr zum Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2016 finden Sie unter www.deutscher-rohstoffeffizienz-preis.de.

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