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Am 17.02.2019 knallt's

Am 17. Februar 2019 werden markante Landmarken weichen. Kesselhaus, Kühlturm und Schornstein vom alten Kohlekraftwerk Gustav Knepper werden im Zuge der Rückbauarbeiten gesprengt. 2017 kaufte die Hagedorn Unternehmensgruppe das bereits 2014 stillgelegte Kraftwerk von Uniper und dem EON Konzern.

Das Areal zwischen Castrop-Rauxel und Dortmund mit seinen 580.000 Quadratmetern Fläche wird einer neuen Nutzung zugeführt.Hierbei kommt die gesamte Prozesskette von Hagedorn zum Tragen. Vom Abriss über das Recycling, den Tiefbau und die Revitalisierung: Es bleibt alles in einer Hand.

Auch die Sprengungen werden konzernintern durchgeführt. Die Deutsche Sprengunion, eine Hagedorn Tochtergesellschaft, übernimmt diese Aufgabe und hat in Vorbereitung bereits über 1.500 Bohrungen durchgeführt. Der 210 Meter hohen Schornstein, der 128 Meter hohe Kühlturm und das knapp 70 Meter hohe Kesselhaus werden bald Geschichte sein.

Für die Sprengung wird rund um die Sprengobjekte ein Sperrbereich von 350 m bis 620 m errichtet. Im unmittelbaren Nahbereich werden zudem Evakuierungen stattfinden. Ferner gibt es umfangreiche Straßensperren rund um den Bereich und keine Parkmöglichkeiten in der Nähe des Geländes. Die Bürger werden gebeten, den Sperrbereich weiträumig zu umfahren und bei Interesse mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Die Evakuierung startet am Sonntagmorgen um 08:00 Uhr. Alle evakuierten Anwohner sind dann zu Gast bei Hagedorn und werden in der Wärme eines eigens aufgestellten Zeltes zu einem ausgiebigen Frühstücksbuffet eingeladen.

Gegen 11:00 Uhr findet die erste Sprengung statt. Das Kesselhaus wird den Anfang machen und kurz darauf folgen Schornstein und Kühlturm. Gut 28.400 t Stahlschrott und Bauschutt werden von den drei Gebäuden übrigbleiben.

Quelle: www.unternehmensgruppe-hagedorn.de

 

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