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Gemeinsam stark: Matthias Hoger von der LAV (links) und Veolia-Geschäftsführer Laurent Hequet werden mit der Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH künftig gemeinsam Klärschlämme entsorgen.

Veolia und Klärschlammverwerter LAV gehen gemeinsame Wege

Die Klärschlammentsorger LAV Landwirtschaftliches Verarbeitungszentrum Markranstädt GmbH mit ihrer 100-prozentigen Tochter HVT Handel Vertrieb Transport GmbH und die zur Veolia-Gruppe gehörende TVF Waste Solutions GmbH gehen künftig gemeinsame Wege.

Zusammengeschlossen in der Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH wollen sie Klärschlämme gemeinsam verwerten und die Ressourcen-Rückgewinnung vorantreiben.

Die Fusion wurde jetzt vollzogen. Die Veolia Wasser Deutschland GmbH hält 73,5 Prozent der Anteile an der Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH, die LAV 26,5 Prozent. Sitz des Unternehmens, das rund 120 Mitarbeiter beschäftigt, ist Markranstädt (Sachsen).

“Durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen können wir am Klärschlamm-Entsorgungsmarkt mehr bewegen und damit auch langfristig kommunalen Kläranlagenbetreibern und Industrieunternehmen effiziente und nachhaltige Lösungen für eine ressourcenschonende Verwertung ihrer Klärschlämme bieten”, sagt Veolia-Geschäftsführer Laurent Hequet. Er wird zusammen mit Matthias Hoger, dem bisherigen Geschäftsführer der LAV, die Geschäfte der Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH leiten.

“Wir sind bereits heute bei der Entwicklung von Technologieketten, mit denen Klärschlamm zum umweltfreundlichen Ersatzbrennstoff aufbereitet, nachhaltig verwertet und darin enthaltene Ressourcen wie Phosphor zurückgewonnen werden können, stark aufgestellt. Künftig wollen wir auf diesem Gebiet gemeinsam forschen, neue innovative Techniken etablieren und so den Ressourcenschutz in Deutschland vorantreiben”, erklärt Matthias Hoger.

So plant Veolia in Schönebeck (Elbe) den Bau einer Phosphorrückgewinnungs- und Klärschlammtrocknungsanlage, die mit regenerativer Energie betrieben wird. Sie kooperiert außerdem mit der LEAG in Boxberg/ O.L., wo ab 2021 mit der Abwärme des Kraftwerks der LEAG Klärschlämme getrocknet werden sollen.

Die Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH entsorgt und verwertet mehr als 550.000 Tonnen Klärschlamm jährlich, unter anderem aus Kläranlagen in Berlin, Dresden und Leipzig. Die LAV, HVT und TVF erwirtschafteten 2018 einen Umsatz von insgesamt rund 42 Millionen Euro.

Quelle und weitere Informationen: newsroom.veolia.de


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