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Baden-Württemberg: Verwertungsquote von Bodenaushub stagniert bei 83 %

Das Aufkommen an unbelastetem Bodenaushub in Baden‑Württemberg ist auch im Jahr 2016 weiter angestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, weist die Statistik für die Abfallart »Boden und Steine« (keine gefährlichen Stoffe enthaltend) ein vorläufiges Ergebnis von rund 28,3 Millionen Tonnen (Mill. t) aus. Das waren knapp 1,7 Mill. t oder 6 % mehr als im Vorjahr. Unbelasteter Bodenaushub fällt überwiegend beim Ausheben von Baugruben an. Daher trug nicht zuletzt die aktuell rege Bautätigkeit im Land zum wachsenden Aufkommen an Boden und Steinen bei.

Die Verwertungsquote des unbelasteten Bodenaushubs stagnierte 2016 bei 83 %. Zum Vergleich: Deutschlandweit betrug die Quote zuletzt rund 86 % (Bezugsjahr:2015). Mit gut 22,5 Mill. t wurde der überwiegende Teil des Aufkommens zur Verfüllung von übertägigen Abbaustätten oder im Deponiebau genutzt. Weitere 1,0 Mill. t an Boden und Steinen wurden anderweitig verwertet. Die verbleibende Menge von 4,7 Mill. t konnte keiner Verwertung zugeführt werden, sondern wurde auf Deponien beseitigt.

Nicht nur die Höhe des regionalen Aufkommens, sondern auch die verfügbaren Entsorgungsmöglichkeiten bestimmten, in welchen Stadt- und Landkreisen Baden‑Württembergs Bodenaushub entsorgt wurde. Daher waren die entsorgten Mengen je Landkreis sehr unterschiedlich. Die im Landesvergleich größten Mengen an Boden und Steinen wurden im Alb-Donau-Kreis (2,2 Mill. t) entsorgt.

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Weitere Informationen  des Statistischen Landesamtes:

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