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Deutscher Kunststoff- und Gummimaschinenbau korrigiert Prognose für 2022

Der Auftragseingang im deutschen Kunststoff- und Gummimaschinenbau im ersten Quartal 2022 ist verglichen mit dem Vorjahreszeitraum deutlich zurückgegangen (- 27 Prozent).

Im gleichen Zeitrum ist der Umsatz um lediglich 3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen.

Materialknappheit bremst Produktion und Umsatz

Die Gründe liegen zum einen in einem Basiseffekt, da das erste Quartal des vergangenen Jahres durch eine hohe Nachfrage im Verpackungs- und Medizinsektor außerordentlich gut verlief und zum anderen in der Tatsache, dass es sich für die Unternehmen immer schwieriger gestaltet, den hohen Bestand an Aufträgen schnell abzuarbeiten und in Umsatz zu verwandeln. „Allen voran ist hier die schlechte Materialverfügbarkeit zu nennen“, erläutert Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA. Darüber hinaus wirken sich in Folge des Ukraine-Kriegs und der strikten Null-Covid-Politik in China viele Faktoren wie bspw. Logistikprobleme und eine höhere Unsicherheit im Markt negativ auf das Geschäft aus.

Korrektur der Prognose für 2022

Somit wird der Fachverband auch nicht mehr an seiner ursprünglichen Prognose vom Jahresbeginn 2022 festhalten, als für das laufende Jahr noch ein Wachstum von 5 bis 10 Prozent realistisch erschien. „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen am Beschaffungsmarkt gehen wir für 2022 – trotz voller Auftragsbücher – nur noch von einer Seitwärtsbewegung bzw. im besten Fall von einem leichten Umsatzplus aus. Wir erwarten eine Entwicklung in der Größenordnung von 0 bis 2 Prozent“, beschreibt Kühmann den Ausblick.

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