Die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH und die Vogt-Plastic GmbH bündeln ihre Kompetenzen im Kunststoffrecycling. Die EGN investiert rund 16 Millionen Euro in eine neue Anlage zur mechanischen Aufbereitung von Kunststoffverpackungen an ihrem Standort in Krefeld. Vogt-Plastic wird langfristiger Kooperationspartner für die weitere Verarbeitung und Vermarktung der aufbereiteten Kunststoffe.
Mit dem Projekt erweitert die EGN den Standort Krefeld um ein weiteres Geschäftsfeld im Kunststoffrecycling. Nach aktueller Planung entstehen dadurch zusätzliche Arbeitsplätze.
Die neue Anlage soll jährlich rund 36.000 Tonnen Kunststoff verarbeiten. Im Mittelpunkt stehen haushaltsstämmige, formstabile Kunststoffe, die für eine weitere stoffliche Nutzung aufbereitet werden.
Dazu werden die Kunststoffe bei der EGN in Krefeld zerkleinert, gewaschen und getrennt. So entstehen definierte Rohmahlgüter, die anschließend am Standort von Vogt-Plastic in Rheinfelden weiterverarbeitet und veredelt werden. Die daraus gewonnenen Sekundärrohstoffe können für die Herstellung neuer Produkte in der kunststoffverarbeitenden Industrie eingesetzt werden. Vogt-Plastic bringt dabei seine Erfahrung in der Weiterverarbeitung und Vermarktung von Recyclingkunststoffen ein.
„Wir wollen Zukunft aktiv gestalten und unseren Tochterunternehmen den Raum geben, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Mit der Investition in Krefeld bauen wir die Kunststoffaufbereitung gezielt aus, stärken die #Kreislaufwirtschaft und schaffen zugleich neue wirtschaftliche Perspektiven für unseren Standort“, sagt Kerstin Abraham, Vorständin der SWK AG.
„Mit Vogt-Plastic gewinnen wir einen erfahrenen Partner für eine langfristig angelegte Zusammenarbeit. Die EGN investiert gezielt in den Ausbau ihres Standorts und erweitert ihr Engagement in der #Kunststoffverwertung um ein zukunftsorientiertes Geschäftsfeld“, erklärt Stefan Visser, Geschäftsführer der EGN.
„Wir gehen von einer weiter steigenden Nachfrage nach hochwertigen Recyclingkunststoffen aus. Gesetzliche Rahmenbedingungen und die Anforderungen von Industrie und Handel erhöhen den Bedarf an Rezyklaten. Die Kooperation verbindet die Kunststoffaufbereitung der EGN mit unserer Erfahrung in der Weiterverarbeitung und Vermarktung von Recyclingkunststoffen“, sagt Dominik Vogt, Geschäftsführer der Vogt-Plastic GmbH.
Die Inbetriebnahme der Anlage ist nach aktuellem Planungsstand für Ende 2028 vorgesehen.
Quelle und weitere Informationen: Vogt-Plastic GmbH