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Absatz um 7,8 Prozent gesunken

1013 Aktionsforum GlasDer Absatz von Behälterglas lag im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland bei rund 1,82 Mio. Tonnen und nahm damit um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab. Sowohl im Inland als auch im Ausland waren die Entwicklungen rückläufig.

Absatz von Getränkeflaschen nimmt in allen Teilsegmenten ab

Der Absatz im Segment Getränkeflaschen sank im Vergleich zum 1. Halbjahr 2026 um 8,7 Prozent. Der Blick auf die Teilsegmente zeigte einen Absatzrückgang in dem Segment Bier und Spirituosen (minus 6,4 Prozent) ebenso wie in den Segmenten Wein und Schaumwein (minus 11,4 Prozent) sowie bei nicht-alkoholischen Getränken (Wasser, Milch und Saft), die einen Rückgang um 8,2 Prozent verzeichneten. Der negative Trend aus der Bilanz des ersten Halbjahres 2025 setzt sich somit weiter fort.

Absatz von Verpackungsglas für Lebensmittel geht zurück

Das Segment Verpackungsglas für Lebensmittel und Verpackungsglas für Pharma und Kosmetik verzeichnete im ersten Halbjahr ein Absatzminus von 5,9 Prozent. Beide Teilsegmente entwickelten sich rückläufig: Bei Verpackungsglas für Lebensmittel ohne OGS (Obst, Gemüse und Sauerkonserven) sank der Absatz um 3,7 Prozent. Das Teilsegment Verpackungsglas mit OGS musste einen Rückgang von 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen.

„Die Zahlen des ersten Halbjahres zeigen leider, dass die erhoffte Erholung des Behälterglasmarktes bislang ausgeblieben ist. Viele Verbraucher achten angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit und des weiterhin hohen Preisniveaus sehr genau auf ihre Ausgaben. Das wirkt sich auf zahlreiche Konsumgütermärkte und damit auch auf die Nachfrage nach Produkten in Glasverpackungen aus. Umso wichtiger ist es, den Mehrwert von Glas – seine Produktsicherheit und Kreislauffähigkeit – für Konsumenten entlang der Wertschöpfungskette sichtbar zu machen. Die Behälterglasindustrie braucht zudem verlässliche Rahmenbedingungen am Standort Deutschland und eine sichere, bezahlbare Energieversorgung. Weitere Belastungen, wie beispielsweise die geplante Erhöhung der Verbrauchssteuer auf Schaumwein und Spirituosen, sind zu vermeiden“, kommentiert Dorothée Richardt, Geschäftsführung Behälterglas des Bundesverbands Glasindustrie e. V.

Quelle und weitere Informationen: Aktionsforum Glasverpackung

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