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UPM hat am 28. Mai 2026 eine verbindliche Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures im Bereich grafischer Papiere mit Sappi unterzeichnet. Die Parteien haben die finanziellen Voraussetzungen gesichert, die eine robuste finanzielle Position des Joint Ventures ermöglichen. Bereits am 4. Dezember 2025 wurde eine nicht-bindende Absichtserklärung (LOI) zu dieser Transaktion unterzeichnet.

Das geplante Joint Venture umfasst das gesamte Geschäft von UPM Communication Papers sowie das Grafikpapiergeschäft von Sappi in Europa. Das Joint Venture wird zu gleichen Teilen UPM und Sappi gehören und unabhängig operieren, wobei es seine eigenen Produktionsprozesse, Ressourcen und Entscheidungen innerhalb der vereinbarten Rahmenbedingungen zwischen den Anteilseignern verwaltet.

"Diese verbindliche Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein bei der Schaffung des geplanten Joint Ventures, das wir als notwendig erachten, um die langfristige Versorgungssicherheit von europäischen Grafikpapierkunden zu sichern und die Resilienz der gesamten europäischen Papierindustrie zu stärken," sagt Massimo Reynaudo, President & CEO von UPM.

Nach Erreichen dieses Meilensteins werden die Parteien mit den Planungen beginnen, um die operative Bereitschaft des Joint Ventures von Anfang an zu gewährleisten. Bis zum Abschluss des geplanten Joint Ventures durch Erfüllung sämtlicher gesetzlicher und behördlicher Anforderungen, werden die Unternehmen weiterhin unabhängig im Wettbewerb zueinander stehen.

Es wird erwartet, dass das Joint Venture Synergien in Höhe von ungefähr 100 Mio. Euro pro Jahr durch Anlagen- und Logistikoptimierung, Produkt-Portfolio Rationalisierung, Effizienz im Beschaffungswesen und weiteren operativen Effizienzverbesserungen schaffen wird.

Grundlagen der verbindlichen Vereinbarung:

UPM und Sappi werden ihre jeweiligen Geschäftstätigkeiten und Anlagen mit einem kombinierten Unternehmenswert von 1.420 Mio. Euro in das Joint Venture einbringen, ohne Berücksichtigung des Werts der zu erwartenden Synergieeffekte. Das UPM Communication Papers Geschäft wird mit 1.100 Mio. Euro bewertet (Unternehmenswert). Das Europageschäft von Sappi wird mit 320 Mio. Euro bewertet (Unternehmenswert).

Als Gegenleistung für die in das geplante Joint Venture eingebrachten Vermögenswerte, wird UPM zum Closing Barmittel in Höhe von 475 Mio. Euro, sowie eine Forderung aus einem vorrangigen Gesellschafterdarlehen in Höhe von 88 Mio. Euro, eine Forderung aus einem zusätzlichen Gesellschafterdarlehen in Höhe von 10 Mio. Euro und 50 % Anteile am Joint Venture erhalten, die einem Buchwert von 167 Mio. Euro entsprechen. Im Rahmen des zu übertragenden Geschäftsumfangs werden 411 Mio. Euro Netto-Pensionsverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten basierend auf der Jahresendbilanz 2025 in das Joint Venture transferiert.

Transaktion unterliegt Fusionskontrolle und anderen Bedingungen

Die Transaktion erfordert neben der Erfüllung weiterer Bedingungen die Zustimmung der Aktionäre von Sappi Limited und unterliegt der Prüfung durch die Europäische Kommission und der zuständigen Kartellbehörden sowie der Genehmigung durch die Behörden in anderen Ländern wie den USA und China. Es wird erwartet, dass der Vollzug bis Ende 2026 erfolgen wird. Das Joint Venture würde nach Vollzug in Betrieb genommen. Wie am 28. April 2026 kommuniziert, befindet sich das Joint Venture in Phase II der EU Fusionskontrolle. UPM wird auch in der zweiten Phase des Prozesses weiterhin offen und konstruktiv mit der Europäischen Kommission zusammenarbeiten.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: www.upm.com/de 

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