Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

Sie sind hier:

Es ist ein starkes Signal, dass sich rund 500 Unternehmen aus der Altpapierbranche versammelt haben – ein klares Bekenntnis zu einer Branche, die für funktionierende Kreislaufwirtschaft und industrielle Wertschöpfung unverzichtbar ist.

In seinem Grußwort beim 28. Internationalen Altpapiertag macht bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock deutlich, dass die Welt derzeit eine Krise nach der nächsten erlebt, und auch die Altpapierbranche sich diesen Herausforderungen stellen muss.

Dabei wird immer deutlicher: Die bisherige Ordnung gehört endgültig der Vergangenheit an. Das betrifft nicht nur Fragen der inneren und äußeren Sicherheit oder der internationalen Zusammenarbeit – es betrifft ganz elementar auch die Weltwirtschaft.

Eric Rehbock wörtlich: "Lassen Sie mich dazu eine Anmerkung machen: Der bvse hat gemeinsam mit seinem europäischen Dachverband frühzeitig auf die problematischen Regelungen von DIWASS hingewiesen. Wir haben beispielsweise vehement für eine Übergangsregelung gekämpft. Hier hat sich die EU-Kommission bewegt. Es scheint für nichtgefährliche Abfälle eine Übergangsregelung zu geben. Die Bundesländer sollen diese Übergangsregelung nutzen und den Unternehmen das Leben nicht unnötig schwer machen."

Auch die Energiekrise verursacht durch den Iran-Krieg ist ja noch längst nicht ausgestanden.

Die enorm hohen Dieselpreise machen den bvse-Mitgliedsunternehmen zu schaffen. Da angesichts der prekären Lage der Gesamtwirtschaft eine einzelne Verbandsstimme Gefahr läuft nicht wahrgenommen zu werden, haben wir erfolgreich über den Bundesverband Mittelstand (BVMW) und der BVMW-Mittelstandsallianz, der wir als Gründungsmitglied angehören, Unterstützung für unsere Forderungen zu organisiert, berichtete Rehbock in Berlin.

Die Absenkung der Mineralölsteuer dürfe nur ein erster Schritt sein. Rehbock: "Wir brauchen dauerhaft eine Absenkung der Energie- und Stromsteuern auf das europäische Mindestmaß, wir fordern eine Überprüfung und temporäre Anpassung der CO2-bedingten Zusatzkosten und wir erwarten dauerhaft eine Reduktion staatlicher Preisbestandteile bei Kraftstoffen. Wir brauchen wettbewerbsfähige Energiepreise, damit die Wirtschaft wettbewerbsfähig produzieren kann."

Seitennavigation

Mitglied werden Presse top