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Millionenprojekt HyBit geht an den Start

Der Bau der Elektrolyseanlage gilt als eines der bislang größten industriellen Wasserstoffprojekte dieser Art in Deutschland und Europa.

Die für das Gemeinschaftsprojekt von EWE, swb und ArcelorMittal Bremen zuständige Bremer Wasserstoff GmbH hat jetzt einen Millionenauftrag vergeben für den Bau des „HyBit-Herzstücks“ – eine zehn Megawatt Elektrolyseanlage zur Wasserstofferzeugung am Kraftwerksstandort Bremen Mittelsbüren.

HyBit steht für Hydrogen for Bremens industrial transformation und markiert den Einstieg in die Dekarbonisierung der Stahlproduktion in Bremen.

Ziel von HyBit ist es, am swb-Kraftwerksstandort Bremen Mittelsbüren durch den Elektrolyseur mittels Elektrolyse grünen Wasserstoff herzustellen. Genutzt wird dieser für die Roheisenerzeugung und die Verarbeitung im Stahlwerk von Arcelor Mittal sowie für zukünftige Mobilitätsanwendungen. Dadurch werden Tonnen von CO2-Mengen eingespart.

Die Anlage soll im Jahr 2024 in Betrieb gehen. Das Projekt Hybit umfasst ein Investitionsvolumen von über 20 Millionen Euro. Zehn Millionen davon sind eine Förderung des Landes Bremen.

„Bremen wird mit HyBit ein neuer Standort auf der Landkarte für die Erzeugung von Wasserstoff und von grünem Stahl“, so Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt.

„Der Bau der Elektrolyseanlage markiert den Startpunkt zum Einsatz von grünem Wasserstoff in der Bremer Stahlproduktion und ist damit ein wichtiger Baustein zur Dekarbonisierung der Stahlherstellung von ArcelorMittal Bremen. Den ersten Wasserstoff werden wir in den bestehenden Anlagen einsetzen, in der nächsten Stufe wird der Einsatz neuer Produktionstechnologien folgen, damit wir bis Mitte der 30er Jahre klimaneutral Stahl in Bremen herstellen können“, sagt Reiner Blaschek, Vorsitzender des Vorstands ArcelorMittal Bremen.

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