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Neue Sortiertechnologie zur sortenreinen Trennung von Aluminiumlegierungen

STEINERT stellt Sortiersystem zur Trennung von Aluminiumlegierungen auf der Messe Aluminium in Düsseldorf vor (29.11.-1.12.2016, Halle 11 Stand H61).

Sobald wir uns in Bewegung setzten, ist meist Aluminium im Spiel. Nicht zuletzt weil immer mehr Karosserien aus Aluminium hergestellt werden. Der Ford F-150 Pickup oder der Jaguar XE sind nur zwei prominente Beispiele dieses Trends hin zum aluminiumintensiven Auto. Es liegt nahe, dass diese Entwicklung den Bedarf an hochwertigem Aluminium ansteigen lässt. Gleichzeitig fallen bei einem Stanzprozess während eines großindustriellen Produktionsalltags bis zu 50% eines Produkts als Produktionsabfälle an, die mangels Trennmöglichkeit lange nicht recycelt werden konnten. Das ändert sich jetzt, denn die STEINERT LSS (Lasersortiersystem) ermöglicht die sortenreine Trennung nach Legierungen.

Beim Stanzen von Karosserieblechen fallen bis zu 50 Prozent Fabrikationsschrotte an, die eine wertvolle Ressource darstellen und aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen möglichst im Produktkreislauf gehalten werden sollten. Dazu ist jedoch erforderlich, die Schrotte legierungsrein vorzusortieren, um die daraus resultierenden Materialströme nach dem Umschmelzen ohne Downgrading oder Zulegierung nutzen zu können.

„Anerkannter Stand der Technik ist bisher die trockenmechanische Abtrennung von 2xxx und 7xxx Aluminiumlegierungen mit höherem Kupfer- oder Zinkgehalt mittels STEINERT XSS T (Röntgentransmission)“, so Dr. Uwe Habich, technischer Geschäftsführer bei Steinert.

„Die sortenreine Trennung von Aluminiumschrotten in die Legierungsgruppen 1xxx bis 7xxx war jedoch bisher im technologischen Maßstab nicht praktikabel. Hierzu gab es keine inline arbeitende und industriell einsetzbare Technik. Unser STEINERT LSS (Lasersortiersystem) mit neuester LIBS-Technologie macht dies nun möglich und ergänzt den Sortierprozess.“

Sobald wir uns in Bewegung setzten, ist meist Aluminium im Spiel. Nicht zuletzt weil immer mehr Karosserien aus Aluminium hergestellt werden. Der Ford F-150 Pickup oder der Jaguar XE sind nur zwei prominente Beispiele dieses Trends hin zum aluminiumintensiven Auto. Es liegt nahe, dass diese Entwicklung den Bedarf an hochwertigem Aluminium ansteigen lässt. Gleichzeitig fallen bei einem Stanzprozess während eines großindustriellen Produktionsalltags bis zu 50% eines Produkts als Produktionsabfälle an, die mangels Trennmöglichkeit lange nicht recycelt werden konnten. Das ändert sich jetzt, denn die STEINERT LSS (Lasersortiersystem) ermöglicht die sortenreine Trennung nach Legierungen.

Beim Stanzen von Karosserieblechen fallen bis zu 50 Prozent Fabrikationsschrotte an, die eine wertvolle Ressource darstellen und aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen möglichst im Produktkreislauf gehalten werden sollten. Dazu ist jedoch erforderlich, die Schrotte legierungsrein vorzusortieren, um die daraus resultierenden Materialströme nach dem Umschmelzen ohne Downgrading oder Zulegierung nutzen zu können.

„Anerkannter Stand der Technik ist bisher die trockenmechanische Abtrennung von 2xxx und 7xxx Aluminiumlegierungen mit höherem Kupfer- oder Zinkgehalt mittels STEINERT XSS T (Röntgentransmission)“, so Dr. Uwe Habich, technischer Geschäftsführer bei Steinert. „Die sortenreine Trennung von Aluminiumschrotten in die Legierungsgruppen 1xxx bis 7xxx war jedoch bisher im technologischen Maßstab nicht praktikabel. Hierzu gab es keine inline arbeitende und industriell einsetzbare Technik. Unser STEINERT LSS (Lasersortiersystem) mit neuester LIBS-Technologie macht dies nun möglich und ergänzt den Sortierprozess.“

Anlagenamortisation unter einem Jahr

STEINERT richtet sich mit seiner neuen Sortiertechnologie vor allem an Verwerter von Neuschrotten bzw. Produktionsabfällen. Diese Unternehmen sind grundsätzlich an einer sortenspezifischen Aufbereitung der Legierungen interessiert, weil sich sortenreines Material mit einem Premium verkaufen lässt. Inzwischen steht der Sortierspezialist mit einem Metallrecycler, der Produktionsabfälle zurücknimmt, in Verhandlungen über einen Pilotbetrieb für produktionsrelevante Durchsätze.

Für die Metallrecycler dürfte sich dieses Sortierverfahren mittels Laserspektroskopie wirtschaftlich relativ schnell bezahlt machen. Laut Angaben von Metallrecyclern können höhere Erlöse von 300 bis 400 Euro je Tonne durch eine legierungsreine Bereitstellung der Aluminiumfraktion erzielt werden. Dem stehen Sortierkosten beim Einsatz sensorgestützter Anlagen von 20 bis 30 Euro je Tonne gegenüber.

Die von STEINERT angebotene Anlage wird eine Ausbringung von mehreren Tonnen je Stunde aufweisen. „Doch selbst bei der Ausbringung von einer Tonne je Stunde, bei 300 Euro Mehrerlös und einem Betrieb von 8.000 Stunden im Jahr lassen sich 2,4 Mio. Euro Mehrerlös erzielen“, rechnet Habich vor. Die Anlage selbst würde sich in dieser Beispielrechnung schon nach etwa einem halben Jahr bezahlt machen. Rechnet man konservativer mit weniger Premium, amortisiert sich eine solche Anlage immer noch in Jahresfrist.

Für den Anfang zielt Steinert mit seiner neuen Sortiertechnik vor allem auf Neuschrotte. Mit steigenden Rücklaufmengen an Knetlegierungen aus der Altautoverwertung dürfte die Technik aber auch für Altschrotte zunehmend interessant sein. Doch auch schon heute fallen bei großen Altautoverwertern relevante Mengen an Alu-Knetlegierungen an, für die sich die Anschaffung einer Sortieranlage mit LIBS-Technologie rechnen sollte.

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