Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

Menu
Sie sind hier:

Einsatz von grünem Stahl und Aluminium – die Hebel für eine nachhaltige Zukunft

Mercedes-Benz will eine grüne Stahllieferkette etablieren, um den Einsatz von CO2-armen und CO2-freiem Stahl massiv auszubauen.

Das Unternehmen setzt gemeinsam mit allen Stahllieferanten bewusst nicht auf Kompensation, sondern auf die Vermeidung und Reduktion von CO2-Emissionen. Als erster PKW-Hersteller beteiligte sich das Unternehmen im Jahr 2021 am schwedischen Start-up H2 Green Steel (H2GS). Ziel ist es, bereits 2025 grünen Stahl in verschiedenen Fahrzeugmodellen auf den Markt zu bringen.

Durch die Verfolgung eines umfassenden Konzeptes für Kreislaufwirtschaft soll der Anteil an Sekundäraluminium kontinuierlich erhöht werden. Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen als erster Automobilhersteller, für seine Presswerke und Gießereien in Europa künftig nur noch Primäraluminium zu beziehen, das von der Aluminium Stewardship Initiative (ASI) zertifiziert ist. Damit wird garantiert, dass die Rohstoffe unabhängig vom Herkunftsland verantwortungsvoll und ökologisch gewonnen und verarbeitet werden – vom Abbau über die Verhüttung und Veredelung bis hin zu den Toren der Mercedes-Benz Werke. Dieses Vorhaben soll mittelfristig auch auf andere Standorte außerhalb Europas ausgeweitet werden.

Nachhaltige Materialien in der Serienproduktion – heute und in naher Zukunft

In einigen Fahrzeugmodellen kommen bereits serienmäßig nachhaltige Materialien zum Einsatz. Dazu gehören Sitzbezüge aus 100 Prozent recycelten PET-Flaschen sowie Bodenbeläge aus Garnen, die aus Fischernetzen und Stoffresten von Teppichen gewonnen werden. Im EQS und EQE bestehen bereits die Kabelkanäle aus recycelten Deponieabfällen. Im EQS kommen die Bauteile, die ressourcenschonend aus recycelten und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, bereits auf ein Gesamtgewicht von mehr als 80 Kilogramm. Durch die Anwendung der Prinzipien „Design for Environment" und „Design for Circularity" bei der Materialauswahl will Mercedes-Benz bis 2030 den Anteil von recycelten Materialien pro Fahrzeug auf 40 Prozent erhöhen.

Icon Mitglieder Mitglied werden Presse top

Wir benutzen lediglich technisch notwendige Sessioncookies, die das einwandfreie Funktionieren der Internetseite gewährleisten und die keine personenbezogenen Daten enthalten.