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Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen in der EU sanken um 15,7 Prozent

Wie der europäische Fahrzeugverband Acea in einer Pressemitteilung berichtet, gingen die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen in der Europäischen Union im Februar 2022 um 15,7% auf 131.874 Einheiten zurück.

Neue Nutzfahrzeuge insgesamt

Im Februar 2022 gingen die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen in der gesamten Europäischen Union um 15,7% auf 131.874 Einheiten zurück. Mit Ausnahme der schweren Nutzfahrzeuge verzeichneten alle Segmente Rückgänge. Auch die vier wichtigsten Märkte der Region mussten alle Einbußen hinnehmen: Spanien (-23,3%), Frankreich (-21,4%), Deutschland (-8,1%) und Italien (-4,8%).

Von Januar bis Februar ging die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in der EU um 13,5 % auf insgesamt 257.127 zugelassene Einheiten zurück. Spanien (-21,9 %), Frankreich (-19,3 %), Deutschland (-5,8 %) und Italien (-2,8 %) verzeichneten allesamt Rückgänge.

Neue leichte Nutzfahrzeuge (LCV) bis zu 3,5 t

Im vergangenen Monat ging der Absatz neuer Kleintransporter in der EU erneut zweistellig zurück (-18,2 %), da die Hersteller weiterhin unter der Halbleiterknappheit leiden. Betrachtet man die vier wichtigsten EU-Märkte, so verzeichneten Spanien (-27,1 %), Frankreich (-23,6 %) und Deutschland (-12,0 %) zweistellige Verluste, während Italien (-6,3 %) einen geringeren Rückgang verzeichnete.

In den ersten beiden Monaten des Jahres gingen die Neuzulassungen von leichten Nutzfahrzeugen in der Europäischen Union um 16,3 % zurück und beliefen sich auf 206.345 Einheiten. Alle wichtigen Märkte der Region verzeichneten Rückgänge, wobei Spanien den stärksten Rückgang (-27,1 %) verbuchte.

Neue schwere Nutzfahrzeuge (HCV) von 16t und mehr

Die Verkäufe neuer schwerer Nutzfahrzeuge verzeichneten im Februar ein leichtes Wachstum (+0,4%) und erreichten 19.690 verkaufte Einheiten in der Europäischen Union. Mit Ausnahme von Italien (-0,7%) trugen alle großen westeuropäischen Märkte positiv zum Wachstum des vergangenen Monats bei: Deutschland (+11,8%), Frankreich (+6,4%) und Spanien (+3,7%). Dagegen verzeichnete Polen - der größte Markt für schwere Nutzfahrzeuge in Mitteleuropa - einen zweistelligen Rückgang (-17,9 %).

In den ersten zwei Monaten des Jahres stiegen die Zulassungen schwerer Nutzfahrzeuge in der EU um 4,1 % auf insgesamt 40.270 Einheiten. Die vier wichtigsten Märkte in der Europäischen Union verzeichneten Zuwächse: Spanien (+10,3%), Deutschland (+4,9%), Frankreich (+4,0%) und Italien (+0,7%).

Neue mittlere und schwere Nutzfahrzeuge (MHCV) über 3,5 t

Im Februar ging die Nachfrage nach Lkw in der Europäischen Union um 1,5 % auf 23.124 Einheiten zurück. Dieser Rückgang ist vor allem auf zweistellige Verluste in mehreren mitteleuropäischen Märkten zurückzuführen, die die Gesamtleistung der Region beeinträchtigten. Im Gegensatz dazu verzeichneten die größten Märkte in Westeuropa alle ein Wachstum: Deutschland (+5,9%), Italien (+2,6%), Frankreich (+2,1%) und Spanien (+0,2%).

In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden in der EU 46.639 neue Lkw zugelassen, was einem Anstieg von 1,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Ergebnisse auf den vier wichtigsten EU-Märkten fielen unterschiedlich aus. Spanien verzeichnete einen Anstieg von 7,1 %, während Italien ein bescheidenes Wachstum (+0,7 %) verzeichnete. In Deutschland und Frankreich waren leichte Rückgänge zu verzeichnen (-0,5 % bzw. -0,4 %).

Neue mittelschwere und schwere Kraftomnibusse (MHBC) über 3,5 t

Im Februar 2022 sank der Markt für Kraftomnibusse in der EU um 12,9 % und erreichte insgesamt 1 851 verkaufte Einheiten. Unter den vier wichtigsten Märkten der Region verzeichnete Italien zweistellige Zuwächse (+32,1 %), gefolgt von Spanien (+7,1 %). Frankreich und Deutschland mussten dagegen zweistellige Verluste hinnehmen (-20,2% bzw. -18,3%).

Von Januar bis Februar sank der Absatz von Kraftomnibussen in der EU um 9,6 % auf 4 143 Einheiten. Drei der vier wichtigsten Märkte der EU verzeichneten Rückgänge: Deutschland (-10,7%), Frankreich (-10,0%) und Italien (-7,9%). Spanien hingegen verzeichnete einen Zuwachs (+11,3 %).

Quelle: www.acea.auto

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