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ALBA Group prüft Verkauf von Aktien ihrer börsennotierten Tochter ALBA SE

Stahl- und Metallgeschäft soll zukunftsfähig ausgerichtet werden. Stahlindustrie hat Interesse an direktem Zugriff auf Schrotte für klimaneutrale Produktion

Die ALBA Group prüft den Verkauf von Aktien ihrer börsennotierten Tochtergesellschaft ALBA SE und die Hereinnahme eines strategischen Investors. Die ALBA SE umfasst eine Gruppe von Unternehmen, die im Stahl- und Metallrecycling tätig sind, und gehört damit zu den führenden Aufbereitern in Europa. Gut 93 Prozent der Aktien des Metall-Spezialisten hält die ALBA Europe Holding, eine 100%ige Tochter der ALBA Group.

„Der European Green Deal führt zu einem Strukturwandel in der Stahlindustrie, um dem Klimaschutz gerecht zu werden“, begründet Dr. Eric Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group, den Prüfungsprozess. „Wir suchen deshalb einen strategischen Investor, der die Mehrheit an der ALBA SE übernehmen und mit uns die Chancen für organisches Wachstum und Zukäufe nutzen möchte. In der Stahlindustrie registriere ich ein wachsendes Interesse, sich angesichts der Klimaschutz-Anforderungen einen direkten Zugriff auf Schrotte zu sichern und nicht nur auf externe Zulieferer angewiesen zu sein.“ Denkbar sei aber auch ein vollständiger Verkauf der ALBA Group-Beteiligung an der ALBA SE, auch über die Börse.

Das Metallrecycling wird in den kommenden Jahren einen erheblichen Strukturwandel durchlaufen, denn Recyclingbetriebe wie Stahlindustrie stehen vor der gemeinsamen Herausforderung, klimaneutralen Stahl herzustellen. Um mehr Schrotte in einem deutlich höheren Reinheitsgrad aufzubereiten gilt es, das Zusammenspiel von Aufbereitung und Metallurgie zu optimieren.

Das Geschäftsergebnis der ALBA SE hat sich im Geschäftsjahr 2021 besser als erwartet entwickelt. Das EBIT, der Ertrag vor Zinsen und Steuern, nahm dabei auf 13,4 Millionen Euro zu. Im vergangenen Jahr hatte die ALBA SE das Ergebnis für 2021 in einem Korridor von 11 bis 13 Millionen Euro erwartet.

Quelle: www.alba.info

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