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ArcelorMittal will Stahlschrotteinsatz erhöhen und erwirbt Stahlrecycling-Geschäft

ArcelorMittal hat das schottische Recyclingunternehmen John Lawrie Metals Ltd. übernommen. Die sei Teil der Strategie des Unternehmens, die Verwendung von Stahlschrott zu erhöhen, um die CO2-Emissionen bei der Stahlherstellung zu senken, heißt es in der Unternehmenspressemeldung.

Die Transaktion wurde am 28. Februar 2022 abgeschlossen; das Unternehmen wird von der derzeitigen Geschäftsführung weitergeführt.

John Lawrie Metals, mit Sitz in Aberdeen und drei weiteren Standorten im Nordosten Schottlands, ist ein führender Anbieter von Eisenschrott. Das Unternehmen exportiert derzeit vor allem an Stahlproduzenten in Westeuropa.

"Wir haben ein starkes Wachstumspotenzial im Bereich der Verarbeitung von Eisenschrott festgestellt, wobei das Nachfragewachstum in Europa durch die Initiativen der Europäischen Union zur Erreichung höherer Metallrecyclingraten, zur Verringerung der CO2-Emissionen und zur Unterstützung der Netto-Null-Ziele der EU gefördert wird. Wir freuen uns daher sehr, die Übernahme von John Lawrie Metals bekannt zu geben, die einen weiteren Schritt in unserer Strategie darstellt, den Einsatz von Stahlschrott in unseren Stahlwerken zu erhöhen", sagte Geert Van Poelvoorde, CEO von ArcelorMittal Europe.

John Lawrie Metals hat Zugang zu diversifizierten Quellen für hochwertigen Stahlschrott aus der britischen Öl- und Gasindustrie. Das Unternehmen bezieht etwa die Hälfte seines Materials aus dem Öl- und Gasmarkt. Da die Stilllegung von Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee im Zuge der Energiewende zunimmt, wird das Schrottangebot in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich erheblich steigen.

Der verstärkte Einsatz von Stahlschrott sowohl im Elektrolichtbogenofen (EAF) als auch im Hochofen der Stahlerzeugung ist einer der fünf Haupthebel des Dekarbonisierungsplans von ArcelorMittal.

Quelle: ArcelorMittal

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