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Positive Geschäftsentwicklung auch im 3. Quartal

thyssenkrupp konnte auch im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2020/2021 an die gute Geschäftsentwicklung der vorangegangenen Quartale anknüpfen und hat sich sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch den von der Corona-Pandemie stark beeinträchtigten Vorjahreszahlen deutlich verbessert.

So verzeichnete die Unternehmensgruppe im 3. Quartal Auftragseingänge[1] von insgesamt 8,8 Mrd € – nahezu doppelt so viel wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (4,8 Mrd €). Der Umsatz stieg von April bis Juni um 51 Prozent auf 8,7 Mrd €. Das Bereinigte EBIT betrug 266 Mio € und lag damit ebenfalls signifikant über dem Vorjahreswert von -693 Mio € und auch über dem Vorquartal (220 Mio €). Zu dieser positiven Entwicklung haben nahezu alle Segmente mit ihren Ergebnisverbesserungen beigetragen.

Insbesondere Materials Services verzeichnete ein Rekordergebnis. Für das Gesamtjahr 2020/2021 hat thyssenkrupp die zuletzt mit den Halbjahreszahlen angehobene Ergebnisprognose bestätigt.

00 tkMartina Merz © thyssenkrupp AG„Wir liegen mit unserem Umbau von thyssenkrupp voll im Plan. Das Umfeld bleibt extrem herausfordernd, aber was wir selbst in der Hand haben, das liefern wir. Die Zahlen zeigen, dass unsere zahlreichen Restrukturierungen und Maßnahmen bei der Performance greifen. Mit dem Verkauf unseres Mining-Geschäfts und des Geschäftsbereichs Infrastructure haben wir außerdem wichtige Meilensteine bei der Fokussierung unseres Portfolios erreicht“, sagt Martina Merz, Vorstandsvorsitzende der thyssenkrupp AG.

„Das wird sich schnell positiv auswirken. Trotzdem bleibt das Prinzip ‚Performance first‘ auch weiterhin oberste Priorität. Also: Die Richtung stimmt, wir sind gut unterwegs. Aber wir legen auch nach und lassen nicht locker.“

Auch Steel Europe steigerte Auftragseingang und Umsatz im Vergleich zum pandemiebedingt schwachen Vorjahr deutlich. Der Auftragseigang erhöhte sich um 1,6 Mrd € auf 2,5 Mrd €, der Umsatz um 1 Mrd € auf 2,4 Mrd €. Bei deutlich höheren Erlösen zog die Geschäftsentwicklung insbesondere seitens der Automobil- und Zulieferindustrie kräftig an, aber auch die Bestellungen der Industriekunden und im Bereich der Stahl Service Center legten deutlich zu. Das Bereinigte EBIT verbesserte sich trotz stark ansteigender Rohstoffkosten und temporärer Einschränkungen der Produktion deutlich auf 19 Mio € (Vorjahr: -309 Mio €). Hinzu kamen positive Effekte aus der höheren Auslastung der Aggregate, ersten Erfolgen bei der laufenden Restrukturierung und den eingeleiteten Performancemaßnahmen im Zuge der Umsetzung der „Stahlstrategie 20-30“.

„Auch beim Stahl hat die deutliche Verbesserung im dritten Quartal gezeigt, dass wir Fortschritte machen“, sagt Klaus Keysberg, Finanzvorstand der thyssenkrupp AG und im Konzernvorstand verantwortlich für das Segment Steel Europe. „Das ist gut, aber mit unseren längerfristigen Vertragsstrukturen können wir die gestiegenen Rohstoff- und Stahlpreise erst zeitverzögert in unseren Erlösen und im Ergebnis abbilden. Dazu kommen zeitweise Produktionseinschränkungen, im Wesentlichen im Zuge der im dritten Quartal eingeleiteten Zustellung des Hochofens 1 in Duisburg.“ Keysberg weiter: „Der positive Ergebniseffekt kommt. Wir werden ihn bei uns nur später sehen als beim Wettbewerb.“

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