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Rohstahlproduktion deutlich höher als im letzten Jahr

Im ersten Halbjahr 2021 erzeugten die deutschen Stahlwerke mit 20,6 Mio. Tonnen Rohstahl, 18,1 Prozent bzw. knapp 3,2 Mio. Tonnen mehr Rohstahl als im 1. Halbjahr 2020.

Die Elektrostahlwerke erhöhten im vorerwähnten Zeitraum die Produktion um 13,1 Prozent auf 6,5 Mio. Tonnen und die integrierten Hüttenwerke um 20,6 Prozent auf 14,1 Mio. Tonnen. Der Anteil der EAF-Produktion sank im Jahresvergleich jedoch von 33 Prozent 2020 auf 31,6 Prozent 2021.

Laut der Pressemeldung der Wirtschaftsvereinigung Stahl wird die Stahlmengenkonjunktur unterstützt durch die weltweit hochgefahrene Produktion der Stahlverwender und durch die steigende globale Nachfrage, die durch Investitionsprogramme zusätzlich gestützt wird. Im Juni schmolzen im Monatsvergleich die deutschen Stahlwerke 3,4 Mio. Tonnen Stahl und damit 38,2 Prozent bzw. fast 1 Mio. Tonne mehr als im Vorjahr.

Die Juniproduktion fiel allerdings gegenüber dem Vormonat Mai um 6,6 Prozent. Dabei konnten die auf Schrottbasis produzierenden Elektrostahlwerke die Produktion gegenüber Mai um 2,4 Prozent steigern, während die integrierten Hüttenwerke 10,5 Prozent weniger Rohstahl erzeugten. Birgit-Guschall-Jaik, bvse-Referentin

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