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EMR investiert im Hafen Glasgow

EMR, nach eigenen Angaben der weltweit führende Metallrecycler, intensiviert seine Aktivitäten in Schottland mit dem mehrere Millionen Pfund teuren Ausbau des King George V West Quay (Liegeplatz 10) in Glasgow.

Das 11,5 Hektar große Gelände wird EMRs innovativstes Tiefseedock in Großbritannien und dem Unternehmen ermöglichen, Material auf die wettbewerbsfähigste und kohlenstoffärmste Weise umzuschlagen. Das bedeutet, dass die Kunden von EMR in Zentralschottland ab Dezember von wettbewerbsfähigeren Preisen für ihren Metallschrott profitieren werden, da die Logistikkosten sinken, heißt es in einer Meldung auf der Unternehmenswebseite.

Das neue Dock unterstreicht die langfristige Bedeutung des Clyde als kohlenstoffarmer Transportknotenpunkt, wenn die Welt im November dieses Jahres zur Klimakonferenz COP 26 nach Glasgow kommt.

Zu den ökologischen Vorteilen des neuen Tiefseedocks gehört, dass es Massengutfrachter mit bis zu 65.000 Tonnen Eigengewicht aufnehmen kann, die im Vergleich zu den kleineren (3.000 Tonnen) Schiffen, die EMR derzeit in diesem Gebiet betreibt*, ein Fünftel der Kohlenstoffemissionen pro transportierter Tonne Stahl verursachen.

Die Anlage wird außerdem zu 100 Prozent mit erneuerbarem Strom von Scottish Power versorgt und verfügt über verbesserte elektrische Anschlüsse, so dass die auf dem Gelände künftig eingesetzten Geräte vollständig elektrifiziert werden können. Damit wird sichergestellt, dass der Standort bereit ist, das Ziel von EMR zu erreichen, bis 2040 ein Netto-Null-Recycler zu sein.

Längerfristig ist auf dem Gelände Platz für eine zweite Ausbauphase in den nächsten Jahren, die Entwicklungen im Bereich des Elektrofahrzeugrecyclings und der großtechnischen Metallverarbeitung beinhalten kann.

Das Projekt ist eine Partnerschaft zwischen EMR, dem Vermieter Peel Ports Ltd und dem Entwickler McLaughlin & Harvey. Gemeinsam haben die drei Parteien in mehrere mutige Initiativen investiert, um Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt der King George V Docks zu stellen. Dazu gehören Investitionen in die Umwelterziehung in lokalen Schulen sowie die Wiedereinführung einheimischer schottischer Pflanzen rund um die Docks.

"In Zusammenarbeit mit Peel Ports und McLaughlin & Harvey tätigt EMR eine große Investition in die Zukunft der Glasgower Wirtschaft und der britischen Recyclingindustrie im Allgemeinen. Während EMR weiterhin in unsere nahe gelegenen Standorte South Street und Bellshill investieren wird, stellt das King George V-Projekt den Beginn einer aufregenden neuen Ära für Glasgows Docks dar. Davon werden nicht nur unsere Kunden profitieren, sondern wir werden auch neue, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze in einer nachhaltigen und innovativen Branche in der Region schaffen. Ab Dezember wird die Stadt wieder sehen, wie einige der größten Massengutfrachter der Welt auf dem Clyde ankommen und Schrott aufnehmen, der eine wichtige Rolle in der globalen, kreislauforientierten Wirtschaft spielt", erklärte Gary Barrett, Area General Manager von EMR.

Paul Bodkin, Commercial General Manager bei EMR, ergänzte:

"Dieser neue Standort wird ein Game Changer für unsere Kunden in ganz Schottland sein. Am King George V werden wir die Möglichkeit haben, alle Sorten von Nichteisen- und Eisenmetallen anzunehmen, und dank der Effizienz, die dieser neue Standort bieten wird, wird EMR in der Lage sein, bessere Preise und einen besseren Service als je zuvor anzubieten."

* Eine 1000 km lange Reise mit einem 3000-Tonnen-Schiff erzeugt 30 kg CO2 pro transportiertem Stahl, verglichen mit 6 kg CO2 pro transportiertem Stahl bei einer 1000 km langen Reise mit einem 40.000-Tonnen-Schiff.

Eine kurze Impresseion von der Baustelle liefert ein >>> Video auf Youtube 

Quelle: https://uk.emrgroup.com 

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