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RMR und TSR bündeln Kompetenzen im Rhein-Main-Gebiet

Die Rhein Main Rohstoffe GmbH (RMR) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main und die TSR Recycling GmbH & Co. KG (TSR) mit Hauptsitz im nordrheinwestfälischen Lünen haben vereinbart, ihre Kräfte im Rhein-Main-Gebiet, im Raum Siegen, Haiger, Dillenburg sowie in Koblenz zu bündeln und in einem Gemeinschaftsunternehmen zusammenzuführen.

Dafür wird die bestehende Gesellschaft Rhein Main Rohstoffe GmbH um fünf Standorte der TSR Recycling GmbH & Co. KG erweitert. Unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung soll der Zusammenschluss im ersten Quartal 2021 vollzogen werden.

Mit dem Ziel, die Wertschöpfungstiefe im Metallrecycling kontinuierlich zu erhöhen und Rohstoffkreisläufe noch effektiver zu schließen, wird die gemeinsame Unternehmung nach erfolgreicher Umsetzung über ein Netzwerk aus zehn Niederlassungen verfügen. Im Städtedreieck Frankfurt-Wiesbaden-Darmstadt werden sechs Standorte, im Raum Siegen, Haiger, Dillenburg drei Standorte und in Koblenz ein Standort betrieben. RMR wird an dem Gemeinschaftsunternehmen 51 Prozent als Gesellschafter halten und das Unternehmen operativ führen. TSR wird 49 Prozent halten. Hauptsitz der Gesellschaft, die weiterhin unter dem Namen Rhein Main Rohstoffe GmbH firmieren wird, wird der derzeitige RMR-Standort in Frankfurt sein.

„Wir versprechen uns von dem Gemeinschaftsunternehmen vor allem strategische Vorteile, um im dynamischen Marktumfeld der Region gemeinschaftlich weiter zu wachsen“, erklärt Bernd Ott, RMR-Geschäftsführer, und fügt hinzu: „Seit Gründung 2015 haben wir unser junges Unternehmen RMR erfolgreich aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. In TSR sehen wir daher den idealen Partner, der unsere Stärken sinnvoll um eine langjährige und internationale Marktexpertise sowie ein umfangreiches, technisches Know-how ergänzt.“

Denis Reuter, TSR-Geschäftsführer, betont: „Wir sind davon überzeugt, dass wir durch den Zusammenschluss der Aktivitäten vor allem mit Blick auf die Bereiche Logistik, Handel und Aufbereitung unsere Kräfte effektiv bündeln können, um nachhaltig Synergieeffekte zu heben. Mit diesem gemeinsamen Engagement machen wir darüber hinaus einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Wertschöpfungstiefe und damit zu einer konsequent gelebten Kreislaufwirtschaft in der Metallaufbereitung.“

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