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Deutsche Rohstahlproduktion im Juli

Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf am 24.08.2020 mitteilte, erzeugten die deutschen Stahlwerke im vergangenen Monat mit 2,4 Mio. Tonnen knapp 25 Prozent weniger Stahl als im Juli 2019.

Gegenüber Juni 2020 sank die Produktion um ledig 2,1 Prozent bzw. 52.000 Tonnen. Ferienbedingt sank die Erzeugung der Elektrostahlwerke im Vergleich Juli zu Juni 2020 um 19,5 Prozent bzw. 183.000 Tonnen, während die Erzeugung der integrierten Stahlwerke sogar um 8,5 Prozent bzw. um 131.000 Tonnen angestiegen ist. Dies dürfte der ansteigenden Konjunktur geschuldet sein.

Im bisherigen Jahresverlauf ist die Gesamtproduktion zwar um knapp 17 Prozent gefallen, aber die Rohstahlproduktion in den Elektrostahlwerken ist mit einem Rückgang von 8,8 Prozent (./. 630.000 Tonnen) im Vergleich zum Rückgang bei den integrierten Stahlwerken mit 20,4 Prozent (./. 3,425 Mio. Tonnen) vergleichsweise glimpflich abgelaufen. Der Anteil der EAF-Produktion ist von 29,9 Prozent im Vorjahr auf 32,8 Prozent in diesem Jahr gestiegen.

Gießereien

Wie stark auch die Gießereien unter Druck stehen, machen die Halbjahreszahlen, die dem bvse vom Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (bdguss) zur Verfügung gestellt wurden, mehr als deutlich. Die Produktion sank im ersten Halbjahr im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um über 34 Prozent. Vom Handel kauften die Gießereien im betrachteten Zeitraum 640.000 Tonnen weniger Schrott ein.

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