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Türkische Schrottimporte im ersten Halbjahr 2020

Die türkischen Stahlwerke haben im ersten Halbjahr 2020 mit 9,7 Mio. Tonnen 7,3 Prozent mehr Schrott importiert als im 1. Halbjahr 2019, obwohl die Rohstahlproduktion um 4,1 Prozent im vorgenannten Zeitraum gesunken ist.

Mit einer Importmenge aus der EU (28) von über 6 Mio. Tonnen steigerten türkische Abnehmer ihre Zukäufe nochmals gegenüber 2019 um 3,1 Prozent. Der Lieferanteil der Europäer sank allerdings von 65,1 Prozent im Vorjahr auf 62,6 Prozent in diesem Jahr. In absoluten Zahlen sank die Menge um 181.000 Tonnen, während die USMitbewerber ihre Mengen um 342.000 Tonnen erhöhen und ihren Lieferanteil von 18 Prozent auf 20,3 Prozent steigern konnten.

Deutlich rückläufig waren die Lieferungen aus Deutschland und Frankreich. Der Schrottverbrauch aus inländischen Quellen ist im Vergleichszeitraum um 27,5 Prozent eingebrochen, zurückzuführen ist dies auf den massiven Rückgang des inländischen Aufkommens im April, das wegen der Pandemie und dem damit verbundenen Shutdown bei nur rund 3.000 Tonnen gelegen hat. Die Beschaffungsmengen lagen in den übrigen Monaten im Durchschnitt bei rund 630.000 Tonnen.

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