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Deutsche Rohstahlproduktion im ersten Halbjahr 2020

Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilte, zeigt die rückläufige Rohstahlproduktion deutlich die Auswirkungen der Corona-Krise. Im Juni ist sie im Vergleich zu Juni 2019 um 27 Prozent abgesackt.

Gegenüber Mai verringerte sie sich um 3,5 Prozent.Im Juni ist der Ausstoß der Elektrostahlwerke gegenüber dem Vormonat leicht um 2,7 Prozent gestiegen und konnte damit den dritten Monat in Folge zulegen.

Im Gegensatz dazu ist die Produktion der integrierten Hüttenwerke nochmals gesunken. Insgesamt negativ fällt die Bilanz für das erste Halbjahr 2020 aus. Die Pro-
duktion ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um knapp 16 Prozent bzw. 3,3 Mio. Tonnen auf 17,5 Mio. Tonnen gefallen. Die EAF-Werke büßten 8,2 Prozent bzw. 516.000 Tonnen der Produktion ein, womit auch gleichzeitig der Schrottverbrauch im ersten Halbjahr bezogen auf die Elektrostahlwerke um eine halbe Million Tonnen gesunken ist.

Noch gravierender waren die Produktionseinbußen bei den integrierten Werken, die 19 Prozent bzw. 2,7 Mio. Tonnen an erzeugter Rohstahlmenge verloren haben.

Quelle: www.stahl-online.de  20.07.2020

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