Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

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Das Bild zeigt von links nach rechts stehend: Tobias Woeste, Geschäftsführer Zweckverband Abfallwirtschaft Celle; MInister Olaf Lies, Niedersächsischer Umweltminister; Katrin Lühmann, SPD-Bundestagsabgeordnete für Celle und Uelzen; Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge; André Pohl, Geschäftsführer Hellmann Process Management GmbH & Co. KG; Dr. Clemens M. Kasper, Geschäftsführer Lebenshilfe Celle gGmbH Sitzend: N.N., Mitarbeiter der Lebenshilfe Celle gGmbH

Umweltminister Lies besucht RückBauZentrum für Elektro- und Elektronikaltgeräte

Hellmann Process Management GmbH & Co. KG (hpm), der Zweckverband Abfallwirtschaft Celle und die Lebenshilfe Celle gGmbH haben 2016 mit der Eröffnung des RückBauZentrums (RBZ) einen neuen Meilenstein in der über 25jährigen Kooperation gesetzt.

Die Kombination aus manueller Demontage und hochwertiger Recyclingtechnologie sichert wertvolle Sekundärrohstoffe und schont so die natürlichen Ressourcen.

Das RBZ schafft 25 Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung aus den Celler Werkstätten der Lebenshilfe in einem arbeitsmarktnahen Umfeld. Sie erhalten damit mehr direkte Teilhabe am Arbeitsleben und werden in ihrer Gesamtpersönlichkeit gefördert. Durch den Standort in Celle wurden die Rückgabemöglichkeiten zentralisiert und vereinfacht. Sowohl Bürger als auch Gewerbetreibende können mit der Rückgabe ihrer Altgeräte das wertvolle Projekt unterstützen und die Umwelt schonen.

Der niedersächsische Umweltminister Lies zeigte sich beeindruckt von dem einzigartigen Projekt, das Inklusion und Umweltschutz vereint. „Ich halte die hier gelebte Kombination aus sozialer Verantwortung und Umweltschutz für ein nachhaltiges Projekt, das Schule machen sollte. Die im RückBauZentrum durchgeführte manuelle Demontage von Elektroaltgeräten ist ein guter Beitrag für die Kreislaufwirtschaft und das schont unsere sich verknappenden Ressourcen,“ so Umweltminister Lies bei seinem Besuch im RBZ.

„Als Umweltdienstleister ist es unser Bestreben, nachhaltige Entsorgungskonzepte anzubieten. Durch die manuelle Demontage gewinnen wir wichtige Sekundärrohstoffe, die für die Neuproduktion dringend benötigt werden. Zudem sehen wir es als unsere Verantwortung, dass gemeinnützige Einrichtungen bei der kommunalen Entsorgungswirtschaft eine wichtige Rolle spielen sollten“, erläutert André Pohl, Geschäftsführer hpm. „Am Beispiel Celle wird eindrucksvoll dokumentiert, wie unter wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten, verantwortungsvolles und nachhaltiges Recycling funktionieren kann.“

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