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VARTA AG erweitert die Produktionskapazitäten bei Lithium-Ionen Batterien auf 200 Millionen Zellen

Der VARTA AG Konzern, Technologie- und Innovationsführer bei wiederaufladbaren Lithium-Ionen Zellen für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für kabellose Premium-Kopfhörer, wächst weiter sehr dynamisch. Hintergrund ist die ungebrochen hohe Kundennachfrage nach Lithium-Ionen Batterien, in einem Markt, der jährlich mit rund 30 Prozent wächst.

Daher hat der Vorstand der VARTA AG entschieden, die Produktionskapazität noch einmal erheblich, und schneller als ursprünglich geplant, auszubauen: Nachdem die Planungen auch schon im vergangenen Jahr auf mehr als 150 Millionen Zellen jährlich ab 2022 angehoben wurden, wird die VARTA AG die Produktionskapazitäten nun auf 200 Millionen Zellen jährlich ausbauen und die Erweiterung bis Ende 2021 umsetzen. Schon bis Jahresmitte 2020 wird eine Produktionskapazität von mindestens 100 Millionen Zellen jährlich zur Verfügung stehen.

Auch der nächste Innovationsschritt steht bevor: VARTA AG wird dieses Jahr eine Lithium-Ionen Zelle mit einer 15 % höheren Energiedichte und hoher Zyklenstabilität vorstellen. Damit setzt das Unternehmen weiterhin als Innovationsführer im Sektor den Industriestandard und sichert seinen Technologievorsprung.

Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender der VARTA AG, sagt: „Unsere Zukunft liegt insbesondere im Bereich der Lithium-Ionen-Technologie. Hier setzen wir als Innovationsführer die Industriestandards. Auf diese Weise haben wir uns einzigartige Wettbewerbsvorteile erarbeitet, die wir durch Patente und schnelle Innovationsfortschritte absichern. Mit der heute angekündigten, beschleunigten Erweiterung unserer Produktionskapazitäten bauen wir nicht nur unsere starke Marktposition weiter aus, wir schaffen auch 600 weitere, neue Arbeitsplätze in unserer Region.“

Starker Cashflow ermöglicht hohe Investitionen

Die Kapazitätserweiterung erfordert ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund 125 Millionen EUR (für zusätzlich 50 Mio. Zellen pro Jahr). Das Investitionsvolumen soll aus dem Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit, aus den erhaltenen Kundenanzahlungen sowie mittelfristig auch aus dem attraktiven Cash Flow des akquirierten VARTA Consumer Geschäftes finanziert werden. Darüber hinaus steht dem Konzern eine revolvierende Kreditlinie über 80 Mio. EUR zur Verfügung.

Finanzvorstand (CFO) Steffen Munz ergänzt: „Wir verzeichnen weiterhin einen enorm hohen Auftragsbestand. Unsere sehr gesunde bilanzielle Situation erlaubt es uns, weiter stark zu investieren. Unser solider und steigender Cashflow wird seinen Teil dazu beitragen.“

600 neue Arbeitsplätze werden in Deutschland geschaffen

Die Investitionen werden an den beiden Hauptproduktionsstandorten für Lithium-Ionen Zellen in Deutschland, in Ellwangen und Nördlingen, vorgenommen. Am Standort Ellwangen wird neben der Lithium-Ionen Zellenproduktion die Elektrodenproduktion durch ein neues Produktionsgebäude massiv erweitert. Am Standort Nördlingen wird die Lithium-Ionen Zellenproduktion ebenfalls durch einen Neubau aufgestockt, der an die bestehende Produktion angrenzt.

Einhergehend mit den hohen Investitionen für den erneuten Ausbau der Produktionskapazitäten bei Lithium-Ionen Batterien wird der VARTA AG Konzern in diesem Bereich zusätzlich rund 600 Arbeitsplätze schaffen.

Quelle und weitere Informationen: www.varta-ag.com