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Dürre behindert Stahl- und Schrottwirtschaft

Die extreme Trockenheit in Deutschland ist für den Güterverkehr ein ernstes Problem. 

Der Wasserstand im Rhein ist so niedrig, dass der Schiffsverkehr oberhalb von Duisburg teilweise zum Erliegen gekommen ist und der Transport von Köln bis Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen durch eine starke Verringerung des Ladegewichts streng reglementiert ist.

Ein kurzfristiges Ausweichen auf die Bahn oder die Straße ist bei der guten Beschäftigungslage der deutschen Wirtschaft nicht möglich. Das verringerte Ladegewicht führt außerdem dazu, dass sich die Preise pro Tonne überproportional erhöhen.

Medien berichteten, dass in Duisburg die Produktion gekürzt wurde, weil unter anderem die Erz- und Kohlelieferungen aus Rotterdam nicht zeitnah im gewünschten Umfang erfolgen. ThyssenKrupp nutze die Zeit und ziehe Instandhaltungsarbeiten vor, hieß es. Von Produktionsdrosselungen bei einem Stahlwerk in Südwestdeutschland erfuhr der bvse außerdem von Marktteilnehmern.

Der bvse hat in diesem Zusammenhang bereits mehrfach die logistischen Probleme der Schrottwirtschaft thematisiert, da die Branche seit längerem unter dem Flaschenhals Transportlogistik leidet und versuchen muss, damit klar zu kommen.

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