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Salzgitter AG an mehreren ArcelorMittal Produktionsanlagen interessiert

Wie die Salzgitter AG mitteilte, hat der Vorstand beschlossen, im Rahmen des zurzeit von ArcelorMittal durchgeführten Verkaufsprozesses für Produktionsanlagen in Düdelingen (Lux) und Lüttich (B) ein Kaufangebot abzugeben.

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um zwei Kaltwalzlinien sowie Anlagen zur Verzinnung, Feuerverzinkung und elektrolytischen Verzinkung von Stahlband. Ob es zu einem solchen Erwerb kommen wird hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Der Verkaufsprozess findet im Rahmen eines Bieterverfahrens statt. Ein weiterer Bieter könnte laut WSN der russische Stahlkonzern NLMK sein.

Außerdem steht das Ergebnis der Due-Diligence-Untersuchung noch aus, außerdem muss es zu einer Einigung mit ArcelorMittal über den Kaufvertrag und die sonstigen Transaktionsdokumente kommen und der Salzgitter Aufsichtsrat muss zustimmen.

Der Verkauf wird allerdings nur dann erfolgen, wenn ArcelorMittal bei der Übernahme von ILVA erfolgreich ist. Hierzu war in der vergangenen Woche der internationalen Presse zu entnehmen, dass der italienische Wirtschaftminister Di Maio mit ArcelorMittal nachverhandeln will und den gesamten Verkaufsvorgang an die italienische Antikorruptionsbehörde übergeben hat. Sie soll prüfen, ob der Bieterprozess fair gewesen
ist, da die Vorgängerregierung ArcelorMittal den Vorzug gegenüber dem rivalisierenden Konsortium Acciaitalia gegeben hat.

Eigentlich hätte die Übernahme zum 1. Juli über die Bühne gehen sollen, denn schon Anfang Mai hatte die EU-Kommission grünes Licht für die ILVA-Übernahme durch ArcelorMittal gegeben.

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