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GRS-Erfolgskontrolle 2017: Steigerung der Sammelquote ungebrochen

20 Jahre sind seit der Einführung einer flächendeckenden Batterierücknahme durch führende Batteriehersteller und der ZVEI in Deutschland vergangen. In seinem Jubiläumsjahr sei es gelungen, die über die Jahre steigenden Anforderungen an die Sammelmenge zu erfüllen und für das vorliegende Berichtsjahr mit einer Quote von 46,9 % zu übertreffen, erklärte Georgios Chryssos, Vorstand Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS).

Erneute Zunahme von Lithium-Systemen

Die mittlerweile über 3.500 Nutzer haben im Berichtsjahr 2017 insgesamt 38.182 t Batterien in Verkehr gebracht. Demgegenüber wurden durch GRS Batterien 15.669 t zurückgenommen, was einer Sammelquote von 46,9 % entspricht und damit deutlich über der seit 2016 vorgeschriebenen Quote von 45 % liegt. Bei einem Viertel der in Verkehr gebrachten Masse an Gerätebatterien handelte es sich um sogenannte Lithium-Systeme, zumeist wiederaufladbare Akkumulatoren. Dies ist erneut Beleg für die wachsende Bedeutung von Lithium-Batterien, wobei die Rücknahmemasse mit etwa 1.000 t auf dem Niveau des Vorjahres lag.

20 Jahre Stiftung GRS Batterien

In ihrem Jubiläumsjahr sieht sich die Stiftung aktuell mit den größten Herausforderungen seit ihrem Bestehen konfrontiert. Es zeigt sich, dass das vom Batteriegesetz vorgesehene geordnete Nebeneinander von soldiarisch und herstellerindividuell getragener Produktverantwortung nur schwer umzusetzen ist. Um die zuletzt entstandenen Wettbewerbsnachteile für GRS-Nutzer abstellen zu können, setzt sich GRS für eine rasche gesetzliche Änderung ein.  

Weitere Inhalte für die Informationsplattform

Im Rahmen des gesetzlichen Informationsauftrags organisiert und betreibt die Stiftung GRS Batterien zusammen mit der stiftung elektro-altgeräte register die gemeinsame Informationsplattform für Elektroaltgeräte und Gerätealtbatterien. Ziel der Informationsplattform ist es, über die Rücknahme und Verwertung von Geräte-Altbatterien und Elektroaltgeräten zu informieren, sowie die Verbraucherkommunikation beteiligter Stakeholder wie z.B. öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, Verbraucherzentralen, Bildungsträger, Vertreiber und Nichtregierungsorganisationen durch geeignete Kommunikationsmittel/-inhalte zu unterstützen, um so dazu beizutragen, die Sammelergebnisse nachhaltig zu steigern.

Mit einer Neuauflage von „Die kleine ...“ und „Die spannende Welt der Batterien“ verliert die Stiftung die Verbraucherinformation nicht aus den Augen. „Schon früh haben wir erkannt, dass Bildungsangebote für die langfristige Steigerung der Sammelquoten essentiell sind, und haben bereits 2009 Schulmaterialien für die Grundschule und Sekundarstufe I entwickelt.“, so Chryssos.

Beide Broschüren wurden nun komplett überarbeitet und enthalten, dem jeweiligen Alter entsprechend, spannende Experimente, knifflige Rätsel sowie praktische Bastelvorlagen. Zudem werden wichtige Fakten zu Energiespeichern, deren Entsorgung und Recycling anschaulich und leicht verständlich vermittelt. Interessierte können sich die PDF-Version der Broschüren unter www.g2-infoplattform.de herunterladen.

Ausführliche Informationen und Zahlen können der GRS Erfolgskontrolle 2017 entnommen werden:
>>> hier zum Download

Quelle: www.grs-batterien.de

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