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Eintauchen in „die Welt des Schrotts“ | 27.-28.02.2018 in Köln

Am 27. und 28. Februar lädt der bvse-Fachverband Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling Brancheneinsteiger und Brancheninteressierte ein, in die „Welt des Schrotts“ einzutauchen. Ein abgestimmter Mix aus Theorie und Praxis, verbunden mit der Möglichkeit eines vertieften Erfahrungsaustauschs, vermittelt wichtige Grundlagen zu dem für die Stahlproduktion immens wichtigen Sekundärrohstoff, seiner Aufbereitung und den rechtlichen Grundlagen.

01 23 Welt des SchrottsProgramm zum DownloadSchrott ist nach Eisenerz der weltweit wichtigste Eisenträger für die Stahl- und Gussproduktion und als Sekundärrohstoff, der weitgehend ohne Qualitätsverlust beliebig oft wieder eingesetzt werden kann, ein ideales Kreislaufmaterial.

Der ökonomisch und ökologisch effiziente Umgang mit wertvollen Fe- und NE-Metallschrotten stellt Unternehmen und deren Mitarbeiter in den Bereichen Erfassung, Transport, Lagerung und Aufbereitung täglich vor eine Reihe von praktischen und administrativen Herausforderungen. Mit einem neukonzipierten Grundlagenseminar möchte der bvse-Fachverband Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling diese manchmal nicht ganz leichte Kost veranschaulichen und vor allem – aber nicht nur -Einsteigern Einblick in die komplexen Betriebsvorgänge geben.

Am ersten Seminartag wird bvse-Vizepräsident Sebastian Will stoffspezifische Grundlagen zum Sekundärrohstoff Schrott, Verfahren der Stahlerzeugung, aber auch wirtschaftliche Kennzahlen und Aussichten der Branche beleuchten. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer eine Einführung in  die kaufmännischen Grundlagen des Schrottgeschäfts. Anschließend geht Professor Dr.-Ing. Uwe Görisch in seinem Vortrag auf relevantes Umwelt- und Genehmigungsrecht für Schrottplätze sowie die Organisation und die Platzlogistik ein.

Das Thema Radioaktivität auf Schrottplätzen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Michael Holte vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales betrachtet in seiner Präsentation die behördliche Sichtweise und Umgang mit diesem Thema.

Im weiteren Programmablauf stehen die Betriebsorganisation für Entsorgungsfachbetriebe, Umweltmanagement und Nachweisführung im Vordergrund. Die erfahrene Praktiker, Claudia Küster, Geschäftsführerin des Schrott- und Metallgroßhandles Wilhelm Küster GmbH & Co. KG und Vorstandsmitglied im bvse-Fachverband Schrott, gibt hierzu eine umfassende Übersicht und wichtige Hinweise.

Zum  Abschluss des ersten Tages bietet ein  gemeinsames Abendessen im Tagungshotel Gelegenheit zum geselligen Austausch und Netzwerken.

Der praktische Programmteil am 2. Seminartag startet mit einem Rundgang in einer Eisengießerei, die große Stückgewichte herstellt und den Teilnehmern Einblicke in den komplexen Produktionsablauf gewährt. Als weiteres Highlight steht die Besichtigung eines Schrottplatzes auf dem Programm. Dort können unter anderem die verschiedenen Schrottaufbereitungstechniken hautnah miterlebt werden.

Der bvse-Fachverband dankt an dieser Stelle dem geschäftsführenden Gesellschafter der Ergocast Guss GmbH in Jünkerath, Norbert Lüling , und dem Geschäftsführer der Wertz Handelsgesellschaft mbH & Co.KG in Aachen; Gerd Caspar (ebenfalls Mitglied im bvse-Fachverbandsvorstand) für die Bereitschaft, durch ihre Unternehmen zu führen.

Mit abschließenden Ausführungen von Rechtsanwalt Dr. Markus Pauly zum Rechtsrahmen für die Schrottwirtschaft endet das 2-tägige Grundlagenseminar. Um den intensiven Lernerfolg in einer kleineren Gruppe zu gewährleisten, ist die Teilnahme für diesen Termin auf 20 Personen begrenzt.

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