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Scholz-Gruppe gibt bereinigtes EBITDA von Minus 60,1 Mio. Euro für 2016 bekannt

Die Scholz Gruppe, die weltweit im Bereich des Recyclings von Eisen- und Nichteisenmetallen tätig ist, gab am 22.12.2017 ihr Jahresergebnis 2016 mit einem bereinigten EBITDA in Höhe von -60,1 Mio. Euro bekannt.

Das Geschäftsjahr 2016 war für Scholz ein Übergangsjahr. Die Gruppe war unverändert stark vom schwierigen Marktumfeld der internationalen Stahlindustrie betroffen, insbesondere belastet durch die schwachen und volatilen Rohstoffmärkte, Überkapazitäten und extremen Preisdruck. Ebenso hatte die Gruppe enorm hohe Restrukturierungskosten wegen der benötigten Beraterleistungen zu tragen und das Management musste sich anstatt auf das operative Geschäft verstärkt auf die Restrukturierung fokussieren. Darüber hinaus waren die ersten acht Monate des Jahres aufgrund der angespannten finanziellen Situation von Scholz von Liquiditätsengpässen geprägt. Vor allem das operative Geschäft - insbesondere die Handelsaktivitäten - wurde davon erheblich beeinträchtigt, was zu einer geringen Auslastung, einem stark gesunkenen Handelsvolumen von 6,1 Mio. Tonnen und zu einem deutlichen Umsatzrückgang auf lediglich 1,6 Mrd. Euro führte.

Gegen Ende 2016 konnte Scholz die tiefgreifende Umstrukturierung erfolgreich abschließen und sicherte so die Unternehmensfortführung der Gruppe, was erst durch den Einstieg des neuen strategischen Eigentümers Chiho Environmental Group (CEG) möglich wurde. Dieses Vorgehen wurde unterstützt durch Forderungsverzichte und das Einbringen von zusätzlichem Kapital, was der Gruppe geholfen hat, das operative Geschäft fortzuführen.


Kian Guan Goh, Chief Investment Officer der Scholz Gruppe: „Wir wissen alle, dass Scholz aus einer kritischen Situation gekommen ist, die auch im Jahr 2016 Spuren hinterlassen hat. Alle Mitarbeiter von Scholz haben jedoch hart gearbeitet und mit der Unterstützung von CEG konnten die Weichen für den Erfolg in naher Zukunft gestellt werden. Ich bin äußerst zuversichtlich, dass wir für das Jahr 2017 bessere Ergebnisse berichten werden. Nicht nur, dass sich die jahrelang rückläufigen Rohstoffmärkte gedreht haben, Scholz konnte auch sein operatives Potenzial wieder nutzen und das Handelsvolumen erhöhen.“

Quelle: Scholz Recycling GmbH

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