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US-Recyclingwirtschaft leidet unter Handelskrieg

Die US-Handelspolitik löst große Besorgnisse der Interessenvertretung der US-Recyclingwirtschaft (ISRI) aus, wie einer aktuellen Mitteilung des Verbandes zu entnehmen ist.

Die am 23.08.2018 in Kraft getretenen US-Strafzölle gegen China und die erfolgte Gegenreaktion Chinas werden dementsprechend von ISRI scharf kritisiert. Die noch möglichen US-Exporte von Abfällen zur Verwertung nach China verteuern sich dadurch um 25 Prozent. Darüber hinaus habe China den Importzoll für amerikanische Aluminiumschrottlieferungen auf 50 Prozent angehoben. Durch die Reaktionen und Gegenreaktionen dürften die Ausfuhren amerikanischer Abfälle zur Verwertung nicht mehr wirtschaftlich sein.

ISRI zeigte sich enttäuscht von den ergebnislos gebliebenen jüngsten Verhandlungen zwischen den USA und China und will sich mit Nachdruck für die Interessen der Recyclingwirtschaft in diesem Handelskrieg einsetzen.