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EIB-Gruppe und Deutsche Bank unterstützen kleine und mittelgroße Unternehmen in der Coronakrise

Die Deutsche Bank kann durch synthetische Verbriefung der EIB-Gruppe 300 Millionen Euro an coronabelastete kleine und mittelgroße Unternehmen in Deutschland vergeben.

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) hat der Deutschen Bank eine Garantie von 75 Millionen Euro gestellt. Durch diese Kapitalentlastung kann Deutschlands größte Bank Neukredite von bis zu 300 Millionen Euro an kleine und mittelgroße Unternehmen vergeben. Die Transaktion soll kleineren Unternehmen helfen, coronabedingte Liquiditätsengpässe zu überwinden.

Die Transaktion wurde nach den Anforderungen an einfache, transparente, standardisierte synthetische Verbriefungen (STS-Anforderungen) strukturiert und zählt zu den allerersten unter den neuen Regeln für synthetische STS-Verbriefungen, die im April 2021 vom Europäischen Parlament angenommen wurden. Mit den STS-Kriterien für synthetische Verbriefungen entsteht gleichzeitig ein Label für qualitativ hochwertige Transaktionen zur Kapitalentlastung.

Eine Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) sichert die Transaktion ab. Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten, um Investitionen in der europäischen Wirtschaft zu mobilisieren. Die EIB-Gruppe besteht aus der Europäischen Investitionsbank (EIB) und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF), der Finanzierungen zu günstigen Konditionen an kleinere Unternehmen vergibt.

Der EIF stellt der Deutschen Bank in einer synthetischen Verbriefungsstruktur eine Garantie über 75 Millionen Euro für eine Mezzanine-Tranche eines 1 Milliarde Euro schweren Darlehensportfolios. Über eine Rückgarantie deckt die EIB die Verpflichtungen des EIF voll ab, das heißt sie übernimmt das Kreditrisiko der Mezzanine-Tranche, die der Deutschen Bank Auszahlungen an kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland ermöglicht.

EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle mit Aufsicht über die Finanzierungen in Deutschland und den EFSI: „Bei vielen Unternehmen ist die Nachfrage durch Corona seit Monaten eingebrochen, und sie kämpfen ums Überleben. Mit ihrer Garantie für die Deutsche Bank, die letztendlich kleinen und mittelgroßen Unternehmen zugutekommt, ergänzt die EIB-Gruppe nationale Corona-Hilfsprogramme.“

Alain Godard, geschäftsführender Direktor des EIF: „Der EIF freut sich, den Kreditzugang kleiner und mittelgroßer Unternehmen gemeinsam mit der Deutschen Bank und der EIB zu erleichtern. Wir kombinieren die Investitions- und Strukturierungsexpertise des EIF mit dem effizienten Einsatz von EFSI-Mitteln durch die EIB – so erhält die Deutsche Bank eine wettbewerbsfähige Lösung, um die Realwirtschaft mit weiteren Krediten zu versorgen.“

Paolo Gentiloni, EU-Kommissar für Wirtschaft: „Die Europäische Union ist stets bestrebt, kleine und mittelgroße Unternehmen zu unterstützen, weil sie für Europas Wirtschaft immens wichtig sind. Durch die Garantie der Investitionsoffensive für Europa und der EIB-Gruppe kann die Deutsche Bank neue Kredite an Unternehmen ausreichen, damit sie weiter investieren, Arbeitsplätze schaffen und die Konjunkturerholung nach der Coronakrise vorantreiben.“

Hauke Burkhardt, Head of Corporate Lending, Deutsche Bank: „Die Deutsche Bank freut sich über den Schulterschluss mit EIB und EIF, um kleine und mittelgroße Unternehmen zu unterstützen, die für die Wirtschaft so wichtig sind. Durch die Pandemie wurden notwendige Investitionen aufgeschoben, aber der digitale und nachhaltige Wandel kann nur gelingen, wenn wir massiv investieren. Dank der Verbriefung können wir unseren Kunden günstige Kredite für diese Zukunftsinvestitionen bieten.“

Oliver Moschuering, Managing Director, Global Portfolio Manager, Strategic Corporate Lending, Deutsche Bank: „Wir freuen uns, unsere synthetische Verbriefungsplattform um die eine Milliarde Euro schwere erste Transaktion zur Kreditrisikoübertragung mit dem EIF und der EIB zu erweitern.“

Oliver Gehbauer, Director, Credit Structuring, Deutsche Bank: „Vor dem Hintergrund einer ungewissen künftigen Behandlung synthetischer Excess Spreads haben wir die erste synthetische Verbriefung des EIF nach dem neuen STS-Standard und eine der ersten am Markt überhaupt aufgesetzt.“

Quelle: www.eib.org/de

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