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97 Prozent der geförderten Lkw waren Erdgas-Fahrzeuge

Rund zwei Jahre nach seiner Einführung ist das Fördervolumen des Förderprogramms für „Energieeffiziente und/oder CO2-arme schwere Nutzfahrzeuge“ des Bundesverkehrsministeriums bereits vollständig ausgeschöpft.

Mit dem bis Ende 2020 befristeten Programm wurde die Anschaffung von Erdgas- und Elektro-Lkw bezuschusst. Seit Beginn des Förderprogramms im Juli 2018 wurden insgesamt 2.932 Förderanträge gestellt, 2.861 entfielen davon auf Lkw mit Erdgasantrieb.

„Die starke Nachfrage zeigt eindrucksvoll, dass immer mehr Logistiker sich ihrer Verantwortung bewusst sind und aktiv zum Umweltschutz beitragen wollen“, kommentiert Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. „Eine große Mehrheit setzt dabei auf emissionsarme Erdgas-Lkw. Sie sind schon heute technisch ausgereift und bieten daher schnellen und kosteneffizienten Klimaschutz. Wir freuen uns, dass immer mehr Logistiker diese Vorzüge erkennen.“

Gegenüber Diesel verursacht Erdgas bis zu 90 Prozent weniger Feinstaub, auch der Ausstoß von Stickoxiden wird deutlich reduziert. Zudem sinken die CO 2-Emissionen um bis zu einem Viertel. Mit Biogas im Tank sind die Lkw sogar schon heute nahezu klimaneutral unterwegs. Darüber hinaus werden auch die Lärmemissionen um die Hälfte reduziert. Logistiker können zudem auf ein kontinuierlich wachsendes Tankstellennetz entlang der wichtigen Verkehrsachsen in Europa zurückgreifen. Allein die Anzahl der Tankstellen für Flüssigerdgas (LNG) ist seit Jahresbeginn um fast 60 Stationen auf über 300 gewachsen.

Die Beliebtheit von LNG als Kraftstoffalternative spiegelt sich auch in den Förderanträgen wider: Mit 2.363 Anträge waren LNG-Lkw, die mit jeweils 12.000 Euro bezuschusst wurden, mit Abstand am stärksten nachgefragt; gefolgt von 498 Anträgen für Fahrzeuge, die mit komprimiertem Erdgas (CNG) angetrieben werden und mit jeweils 8.000 Euro gefördert wurden. Für Elektro-Nutzfahrzeuge hingegen gingen im gleichen Zeitraum lediglich 71 Anträge ein, obwohl deren Förderung mit bis zu 40.000 Euro pro Fahrzeug am umfangreichsten ausfiel.

Quelle: zukunft.erdgas.info

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