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Bündnis Circular Plastics Alliance gegründet

Organisationen und Unternehmen wollen in Europa die Wiederverwertung von Kunststoffen vorantreiben.

01 EFJzU GXUAAzKZ Das von der Europäischen Kommission ins Leben gerufene Bündnis Circular Plastics Alliance umfasst sämtliche Bereiche der Wertschöpfungskette – darunter Hersteller und Verarbeiter von Kunststoffen, große Einzelhändler sowie Entsorgungs- und Recyclingfirmen.

Die Allianz will vor allem dazu beitragen, dass ab 2025 jährlich zehn Millionen Tonnen recycelte Kunststoffe in der Europäischen Union verwendet werden, wie es die Kunststoffstrategie der EU-Kommission vorsieht.

Während einer von der Europäischen Kommission organisierten Veranstaltung unterzeichneten die rund 100 Partner, am 20.09.2019 in Brüssel, die Gründungsakte der Circular Plastics Alliance.

Dem feierlichen Gründungsakt wohnten mehr als 350 Teilnehmer bei, darunter Frans Timmermans als Erster Vizepräsident der EU-Kommission und die unter anderem für Binnenmarkt und Industrie zuständige Kommissarin Elżbieta Bieńkowska.

Auch der Europäische Verband der Recyclingindustrie (EuRIC) als Dachverband der Recyclingbranche, dem auch der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung angehört, unterstützt die Circular Plastics Alliance und hat die Gründungsakte unterzeichnet.

Für Paul Mayhew, Präsident der EuRIC Plastics Recycling Branch (EPRB) und General Manager bei MBA Polymers, verkörpert das CPA perfekt den Wertschöpfungsansatz, der erforderlich ist, um das Ziel von mindestens 10 Millionen Tonnen recycelter Kunststoffe bis 2025 zu erreichen. Die Erklärung ist als ein erster formaler Schritt der wichtigsten Interessengruppen der Kunststoffindustrie im Allgemeinen zu verstehen, um Polymere kreisförmiger zu machen.

Sophie Sicard, Vizepräsidentin der EPRB, die EuRIC auf hochrangigen Veranstaltung vertritt, fügte hinzu, dass die Arbeit des CPA als Ergänzung zur Umsetzung von Regulierungsmaßnahmen anzusehen sei, die die Nachfrage nach recycelten Kunststoffen erhöhen und das Ökodesign fördern sollen, um von Anfang an Produkte zu entwickeln, die technisch und wirtschaftlich recycelt werden können, wenn sie das Ende der Lebensdauer erreichen.

Diesbezüglich gelten neben den in der CPA-Erklärung aufgeführten Initiativen auch verbindliche Zielvorgaben für den Recyclinggehalt von Getränkeflaschen, die in der Einweg-Kunststoffrichtlinie festgelegt sind, sowie die Überarbeitung der Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWD), insbesondere in ihrer grundlegenden Anforderungen entscheidend, um die Kreisförmigkeit von Kunststoffen zu erhöhen.

Darüber hinaus ist es absolut wichtig, die richtige Schnittstelle zwischen Abfall und Chemikalien zu finden, um das Vertrauen der Verbraucher in recycelte Polymere zu fördern, die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen und gleichzeitig die derzeitige Unsicherheit der Vorschriften zu verringern, die sich auf das Recycling von technischen und Verpackungskunststoffen auswirkt, fügte Paul Mayhew hinzu.

EuRIC freut sich auf die Zusammenarbeit innerhalb der Circular Plastics Alliance, um die vereinbarten Initiativen umzusetzen und sicherzustellen, dass der europäische Markt für recycelte Kunststoffe in Zukunft stetig wächst.

Neben Organisationen und Verbänden unterzeichneten auch Unternehmen die Erklärung. Darunter auch das bvse-Mitglied APK. APK ist ein Kunststoffrecyclingtechnologieunternehmen, das angetreten ist, die bestehende technologische Lücke zu schließen, um auch häufig verwendete Kunststoffe wie Polyolefine (LDPE, HDPE, PP) wieder in Verpackungen einsetzen zu können.

Zum Herunterladen: Declaration of the Circular Plastics Alliance  (36 KB)

Dieser Erklärung können sich auch weiterhin Unternehmen und Unterstützer anschließen. Bitte besuchen Sie die folgende Internetseite und unterzeichnen Sie diese Erklärung:
https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/ElectronicSignatureFormCPADeclaration

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