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Umweltminister Olaf Lies beim REWIMET Symposium 2019

Der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies spricht auf dem diesjährigen REWIMET Symposium am 19.09.2019 und unterstreicht die Bedeutung des Ressourcenmanagements

Die Transformation unserer Wirtschaft zu einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft erfordert immense Anstrengungen auf vielen Ebenen. Die Verwendung natürlicher Ressourcen stößt zunehmend an finanzielle, technische und ökologische Grenzen. Ohne Recycling ist weder die Energiewende noch die Mobilitätswende dauerhaft – und vor allem weltweit – vorstellbar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Einblicke in die neuesten Forschungsergebnisse zum klimaschonenden Ressourcenmanagement gewinnen und werden mit den Experten über die Herausforderungen der Wertstoffwende diskutieren.

Der Verein REWIMET e.V. arbeitet für die Sicherstellung der Rohstoffverfügbarkeit für die deutsche Wirtschaft. Die geologische Verfügbarkeit von Metallen aus primären Rohstoffquellen ist auf kürzere Sicht kein limitierender Faktor für die zukünftige Entwicklung der Industriegesellschaft. Allerdings ist auf längere Sicht zu bezweifeln, ob die wachsende Weltbevölkerung bei steigendem Wohlstand mit Rohstoffen aus primären Rohstoffquellen dauerhaft ausreichend versorgt werden kann. Darüber hinaus können politische Umwälzungen die Verfügbarkeit dringend benötigter Rohstoffe beeinträchtigen.

Die Mitglieder des REWIMET e.V. erforschen und entwickeln Recyclingtechnologien für die Nutzung der Rohstoffvorkommen, die wir im eigenen Land haben und setzen diese industriell um. In Produkten sind große Mengen Rohstoffe gebunden. Das Recycling bietet große Chancen, diese Rohstoffe zu gewinnen, wenn die Produkte am Lebensende angekommen sind. Es kann helfen, Versorgungsrisiken zu vermeiden. In den Forschungsprojekten der REWIMET-Mitglieder werden neue Technologien vom Labormaßstab bis zur industriellen Anwendung entwickelt. Die Nachfrage nach solchen Technologien steigt rasant, und das Netzwerk wächst beständig.

Recyclingtechnologien müssen spätestens dann entwickelt werden, wenn neue Produkte in den Markt gelangen. Das kann jedoch schon zu spät sein. Beispiele wie Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge oder Rotorblätter für Windkraftanlagen zeigen, dass wir noch früher ansetzen müssen. Echte Kreislaufwirtschaft entsteht dann, wenn mit der Entwicklung neuer Produkte das Recycling gleich mit entwickelt und geplant wird.

Eine besondere Herausforderung für das Ressourcenmanagement entsteht bei der Mobilitätswende. Für neue Antriebsarten werden neue Werkstoffe entwickelt und eingesetzt. Die Nachfrage nach bestimmten Metallen für die Produktion von Batterien, Antriebstechnik und Elektronik wird rasant steigen. Um die Zusammenhänge zwischen der Mobilitätswende und dem Ressourcenmanagement zu verdeutlichen, laden die Veranstalter zeitgleich zu einer Sternfahrt mit Elektrofahrzeugen zum Veranstaltungsort ein.

Die Sternfahrt wird unterstützt von der Allianz für die Region, der energie ressourcen agentur goslar, Harz Energie GmbH & Co.KG, ITS mobility e.V., metropolregion Hannover Göttingen Braunschweig Wolfsburg, Olbrich Elektroinstallationen Industrieanlagen GmbH und der TU Clausthal.

Die Schirmherrschaft hat der Präsident der TU Clausthal, Herr Prof. Joachim Schachtner.

In der Zeit von 10:30 Uhr bis 11:00 Uhr findet im Veranstaltungsgebäude eine Pressekonferenz statt.

Quelle und weitere Informationen: www.rewimet.de

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